Androsch: „Wo bleibt formelle Initiative des Landes NÖ zur Waldviertelautobahn?“

Ankündigungspolitik der ÖVP hilft der Region nicht

St. Pölten (OTS) - Im Frühjahr des heurigen Jahres musste sehr rasch eine Grundsatzentscheidung für eine Autobahn im Waldviertel getroffen werden. Im Mai wurde der notwendige Beschluss im Regionalverband mit großer Mehrheit gefasst und im Rahmen einer Pressekonferenz mit LR Ludwig Schleritzko und den beiden Obmännern des Regionalverbandes NR Maurice Androsch und LAbg. Jürgen Maier präsentiert.

Das Tempo war notwendig geworden, um noch vor dem Sommer einen entsprechenden Beschluss im NÖ Landtag herbeizuführen und umgehend mit dem Bund formelle Schritte für eine Strategische Prüfung Verkehr einzuleiten.

Umso überraschter zeigt sich nun Nationalrat Ing. Maurice Androsch aufgrund einer parlamentarischen Anfragebeantwortung von Verkehrsminister Norbert Hofer. Demnach sei dem Bundesminister die Intention des Landes Niederösterreich zwar bekannt, aber ein prüffähiger formeller Vorschlag sei von Seiten des Landes Niederösterreich an das zuständige Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie noch nicht herangetragen worden. „Eigentlich war vereinbart, die Sommermonate dafür zu nutzen, in formell entsprechender Weise an den Bundesminister bezüglich einer Strategischen Prüfung Verkehr heranzutreten. Es überrascht mich, dass seitens des Landes Niederösterreich diesbezüglich noch keine Schritte gesetzt wurden“, so Androsch.

Alle Beteiligten wären sich einig gewesen mit großem Tempo an dieses Thema heranzugehen, so Androsch abschließend: „Die strategische Prüfung wird mindestens ein bis zwei Jahre in Anspruch nehmen, daher dürfen wir die Zeit nicht untätig verstreichen lassen. Die Region Waldviertel hat ihre Hausaufgaben schnell und zielsicher erledigt, jetzt erwarte ich von der ÖVP NÖ und Verkehrsminister Hofer, dass sie ebenfalls mit dem notwendigen Engagement an dieses für die Regionalentwicklung des Waldviertels so wichtige Schlüsselprojekt herangehen. Das Jahr ist bald wieder vorüber – die formellen Schritte seitens des Landes Niederösterreich müssen noch heuer in Richtung des Bundes eingeleitet werden.“

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