Tag der offenen Tür im Parlament mit umfangreichem Informationsprogramm

Neues Nationalrats- und Bundesratspräsidium begrüßt zahlreiche Gäste aus dem In- und Ausland

Wien (PK) - Catharina (10), Carolina (9) und Maximilian (7) aus Steinabrückl bei Waidhofen/Ybbs waren die ersten Gäste, die Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka heute zum Tag der offenen Tür im Parlament begrüßen durfte. Für ihn begann damit sein erster Nationalfeiertag als Hausherr des Parlaments mit einer freudigen Überraschung, dass er gleich zu Beginn nicht nur junge Menschen, sondern auch BesucherInnen aus seiner Heimat willkommen heißen konnte. Gemeinsam mit Bundesratspräsidentin Inge Posch-Gruska, Zweiter Nationalratspräsidentin Doris Bures und Dritter Nationalratspräsidentin Anneliese Kitzmüller öffnete Sobotka um 10 Uhr das Tor am Josefsplatz, wo schon zahlreiche Interessierte warteten. Wie schon im Vorjahr fanden sich nicht nur Menschen aus allen österreichischen Bundesländern ein, sondern auch TouristInnen, etwa aus Südtirol, der Bretagne in Frankreich, aus den Niederlanden oder Japan. OberösterreicherInnen waren mit einem eigenen Bus angereist. Besonders freute sich der Nationalratspräsident auch darüber, dass sich Gäste aus den Nachbarstaaten Slowakei und Tschechien eingefunden hatten. Sie alle zeigten sich überrascht, dass sie von den SpitzenpolitikerInnen persönlich empfangen wurden.

Das Parlament lädt heuer zum zweiten Mal am Nationalfeiertag zum Tag der offenen Tür in das Ausweichquartier rund um die Hofburg ein. Geöffnet ist bis 17.00 Uhr, der letzte Einlass erfolgt um 16.00 Uhr. Das Hohe Haus bietet auch diesmal wieder ein vielfältiges Informationsangebot an seinen fünf Standorten an. Einen Schwerpunkt bildet dabei die Erinnerung an die Gründung der Republik vor 100 Jahren, die maßgeblich von Parlamentariern getragen war. Bei ihrem Rundgang können sich Interessierte im Rahmen einer interaktiven Ausstellung bei den Pavillons am Heldenplatz über die "Tage der Entscheidung - die Gründung der Republik" informieren. Die Ausstellungselemente verbinden in einer gedachten Linie die Hofburg, Sitz der Habsburger vom 13. Jahrhundert an, und das Parlamentsgebäude am Ring. Diese Linie verweist auf die Verschiebung des Machtzentrums vom Kaiser hin zur gewählten Volksvertretung.

Erstmals präsentiert sich anlässlich des Gedenkjahres auch der Nationalfonds der Republik Österreich für Opfer des Nationalsozialismus im Palais Epstein. MitarbeiterInnen des Fonds geben Einblicke in ihre Arbeit. Im Zusammenhang mit der Renovierung des Parlamentsgebäudes am Ring startet heute auch das "Crowd-Sourcing-Projekt" des Parlaments. Es handelt sich dabei um ein Projekt, bei dem alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen werden, sich mit ihren Vorschlägen und Ideen für das neue BesucherInnenzentrum des Parlaments einzubringen.

Zu besichtigen ist die Hofburg mit dem Großen Redoutensaal als Sitzungssaal für Nationalrat und Bundesrat. Auch das historische Parlamentsgebäude wird nicht ausgespart. Der Infopoint "Bau.Stelle" bietet Informationen über das Sanierungsprojekt, die Hintergründe für die notwendigen Arbeiten und Details zu den Planungen. Im Palais Epstein erfährt man Interessantes in der Parlamentsbibliothek mit ihren mehr als 365.000 Büchern. (Schluss) jan/gb

Rückfragen & Kontakt:

Pressedienst der Parlamentsdirektion
Parlamentskorrespondenz
Tel. +43 1 40110/2272
pressedienst@parlament.gv.at
http://www.parlament.gv.at
www.facebook.com/OeParl
www.twitter.com/oeparl

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NPA0001