Lueger: 2.200 PolizistInnen zu wenig in Österreich

SPÖ-Sicherheitssprecherin kritisiert Versagen von Schwarz-Blau

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Sicherheitssprecherin Angela Lueger kritisiert die schwarz-blaue Regierung: „Österreichs Polizistinnen und Polizisten haben ein schweres Problem. Sie sind zu wenige!“, kommentiert Lueger die Antwort des Innenministers auf ihre parlamentarische Anfrage zur „personellen Situation der Polizei in Österreich“. „Wir wollten der Sache auf den Grund gehen“, so Lueger, die sich in diesem Zusammenhang irritiert über die FPÖ-Plakate in Wien zeigt: „Die FPÖ plakatiert das Gegenteil von dem was sie machen. Statt Sicherheit und Polizei zu unterstützen, gibt es immer weniger davon“. ****

Obwohl der Innenminister einige Fragen unbeantwortet lässt, lässt sich eine Tatsache klar feststellen. „Plan und Realität klaffen weit auseinander“, so Lueger, die die Forderung der PersonalvertreterInnen nach mehr Personal unterstützt. Insgesamt fehlen in allen neun Landespolizeikommanden mehr als 2.200 Beamte. Derzeit arbeiten auf allen Dienststellen des Bundeslandes allerdings nur rund 23.185 BeamtInnen, gezählt in sogenannten Vollbeschäftigtenäquivalente.

„Das ist ein Minus von 2.205 Beamtinnen und Beamten“, so die SPÖ-Sicherheitssprecherin. Es sei erschreckend, mit welchen PR-Maßnahmen die Regierung versucht die Bevölkerung ruhig zu stellen. „Weder die Polizistinnen und Polizisten, noch die Bevölkerung lässt sich derartigen Sand in die Augen streuen. Wir werden auch weiterhin den Finger auf die Wunde legen und die Personalvertreter für die Verbesserung bei der Polizei unterstützen“, so Lueger abschließend. (Schluss) mr/rm/mp

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