Boehringer Ingelheim weiht neues globales F&E-Zentrum für Veterinärimpfstoffe in Lyon ein

Lyon, Frankreich (OTS) -

  • Investition in Höhe von 70 Millionen Euro stärkt führende Position des Unternehmens auf dem Markt für Veterinärimpfstoffe
  • Neues F&E-Zentrum mit einer Fläche von 14.500 Quadratmetern ist eine Hightech-Einrichtung mit mehr als 200 Mitarbeitern

Boehringer Ingelheim hat in diesen Tagen ein neues globales Zentrum für biologische Forschung und Entwicklung an seinem Standort Lyon Porte-des-Alpes (LPA) in Saint-Priest, Frankreich, eingeweiht. Mit dieser Investition in Höhe von 70 Millionen Euro bekräftigt das Unternehmen die Absicht, seine führende Position auf dem Markt für Veterinärimpfstoffe auszubauen, indem es seine Aktivitäten in der Forschung und Entwicklung sowie in der biologischen Produktion in einem Exzellenzzentrum zusammenführt.

„Diese Investition zielt auf wirtschaftliche, demografische und gesundheitliche Anliegen im Zusammenhang mit der Prävention und Kontrolle der Ausbreitung von Tierseuchen ab. Zum Teil sind diese, wie beispielsweise im Fall von Tollwut und Vogelgrippe, auf den Menschen übertragbar“, so Nigel Swift, globaler Leiter des Bereichs Forschung und Entwicklung von Impfstoffen im Unternehmensbereich Tiergesundheit von Boehringer Ingelheim.

Das neue, 14.500 Quadratmeter große, vierstöckige Gebäude wurde über einen Zeitraum von drei Jahren geplant und errichtet. Über 200 Menschen arbeiten in diesem Hightech-Labor, das den Mitarbeitern die Möglichkeit bietet, ihr Fachwissen zu bündeln. Gestaltet um optimale Arbeitsbedingungen zu gewährleisten, entspricht es zudem den neuesten Umweltstandards.

Die Einweihung dieses biologischen F&E-Zentrums stellt die finale Phase des Transfers von den ehemaligen Merial-Laboren im Stadtteil Gerland in Lyon hin zum LPA-Standort dar. „Durch die Zusammenführung der Tätigkeiten im Bereich F&E und Produktion in Lyon Porte-des-Alpes wird aus diesem Standort ein international führendes Zentrum für biologische Exzellenz. Unsere Teams werden enger zusammenarbeiten, was für eine noch höhere Produktivität, Reaktionsfähigkeit und Leistung sorgen wird“, erläutert Erick Lelouche, Präsident der Tiergesundheit von Boehringer Ingelheim in Frankreich.

Durch dieses Zentrum für Exzellenz will Boehringer Ingelheim sein Wachstum beschleunigen und gleichzeitig dem Kern seines Leitbilds treu bleiben: Werte schaffen durch Innovation. Zwei Jahre sind seit der Übernahme von Merial und ein Jahr seit der Einweihung der neuen französischen Boehringer Ingelheim-Zentrale, vergangen. Diese wurde im Herzen des Lyon-Gerland Biodistricts angesiedelt. Nun möchte das Unternehmen außerdem die Metropolregion Lyon zum Zentrum seiner internationalen Wachstumsstrategie machen und dabei von der Historie der Region als Wiege der Lebenswissenschaften und Immunologie profitieren.

Dieses starke Engagement spiegelt sich auch in weiteren kürzlich getroffenen Entscheidungen des Unternehmens wider, wie zum Beispiel in der Ankündigung, eine Investition in Höhe von 65 Millionen Euro für eine Formulierungs- und Abfüllanlage für Impfstoffe, ebenfalls am Standort LPA, zu tätigen. Die Inbetriebnahme ist für das Frühjahr 2020 geplant. Im Sommer dieses Jahres hatte Boehringer Ingelheim darüber hinaus eine Rekordinvestition in Höhe von 200 Millionen Euro angekündigt. Diese soll in eine neue biotechnologische Produktionseinrichtung für Impfstoffe gegen die Maul- und Klauenseuche sowie das Blauzungenvirus in der gemeinsamen Entwicklungszone ZAC de Gaulnes in Jonage, nahe Lyon, gehen. Der feierliche erste Spatenstich soll im Herbst stattfinden, der Projektabschluss ist für Ende 2021 geplant.

Das Boehringer Ingelheim Regional Center Vienna

Das Boehringer Ingelheim Regional Center Vienna trägt die Verantwortung für das Geschäft mit verschreibungspflichtigen Medikamenten sowie Tierarzneimitteln von Boehringer Ingelheim in Österreich sowie in mehr als 30 Ländern der Region Mittel- und Osteuropa, Zentralasien, der Schweiz und Israel. Darüber hinaus wird von Wien aus die gesamte klinische Forschung der Region gesteuert. Wien ist Hauptzentrum für Krebsforschung sowie Standort für biopharma¬zeutische Forschung, Entwicklung und Produktion im Konzern. Auch in der Grundlagenforschung engagiert sich Boehringer Ingelheim und ist hier mit dem Forschungsinstitut für Molekulare Pathologie Wien (IMP) vertreten. Damit zählt Boehringer Ingelheim zu den forschungsintensivsten pharmazeutischen Unternehmen in Öster¬reich. Insgesamt erzielte das Regional Center Vienna im Geschäftsjahr 2017 eine Betriebsleistung von EUR 1.555,4 Mrd. sowie Gesamterlöse in der Höhe von EUR 837,5 Mio. und beschäftigte in der gesamten Region 3.302 MitarbeiterInnen, davon 1689 in Österreich.

Boehringer Ingelheim im Bereich Tiergesundheit

Boehringer Ingelheim ist das zweitgrößte Unternehmen im Bereich der Tiergesundheit weltweit. Wir bieten ein umfangreiches Portfolio an innovativen, präventiven Produkten und Dienstleistungen, um damit das Wohlergehen von Tieren zu verbessern. Mit einem Umsatz von 3,9 Milliarden Euro und weltweit rund 10.000 Mitarbeitern in diesem Geschäftsbereich sind wir in mehr als 150 Märkten aktiv.

Lyon Porte-des-Alpes

Der Standort Lyon Porte-des-Alpes (LPA) wurde im Jahr 1995 von Raymond Barre eingeweiht und ist für die Tiergesundheitssparte von Boehringer Ingelheim das zentrale biologische Produktionszentrum in Europa. Mit der Fertigstellung des globalen biologischen F&E-Zentrums sind nun über 750 Mitarbeiter an diesem Standort tätig, die 80 unterschiedliche Antigene zur Herstellung von 120 Impfstoffen für eine große Anzahl verschiedener Tierarten produzieren. Jedes Jahr werden 30 Milliarden Impfstoffdosierungen hergestellt, von denen 80 Prozent in 140 Länder exportiert werden.

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