Pfister/Fertl fordern 1.700 Euro Mindestlohn im NÖ Landesdienst

Für die SPÖ NÖ ist eine adäquate Erhöhung des Entgelts auf dem Niedriglohnsektor überfällig

St. Pölten (OTS) - „Während das verfügbare Einkommen der arbeitenden Bevölkerung seit Jahren stagniert bzw. zurückgeht, steigt auf der anderen Seite die Produktivität der Arbeitskräfte. Arbeitskräfte arbeiten daher immer mehr und besser, ohne dafür eine adäquate Erhöhung des Entgeltes zu erhalten. Insbesondere trifft dies auf den Niedriglohnsektor – auch im Öffentlichen Dienst – zu. Diese Einkommensschicht ist von Inflation und kalter Progression überdurchschnittlich belastet“, befindet der Bereichssprecher der SPÖ NÖ in Arbeitnehmerfragen, LAbg. Rene Pfister, der gleichzeitig mit einer Forderung aufwartet: „Jeder der 40 Stunden arbeitet, muss sich davon ein selbstbestimmtes Leben leisten können. Es kann nicht sein, dass jemand tagtäglich arbeitet und trotzdem unter der Armutsgefährdungsschwelle lebt – daher fordern wir von der SPÖ NÖ einen Mindestlohn von 1.700 Euro im Landesdienst und im landesnahen Dienst!“

Der FSG-Vorsitzende im NÖ Landesdienst, Michael Fertl, schlägt in eine ähnliche Kerbe – wer arbeitet müsse auch bedenkenlos davon leben können: „Im Landes- und landesnahen Dienst gibt es nach wie vor Berufsgruppen, welche weniger als 1.700 Euro verdienen. Im Wesentlichen betrifft dies Hilfspersonal wie etwa Reinigungskräfte, ungelernte MitarbeiterInnen im technischen und handwerklichen Hilfsdienst, StationshelferInnen oder AmtswartInnen. Auf diese gilt es besonders zu achten – denn wer arbeitet, muss sich auch seinen täglichen Einkauf, das Wohnen und die Freizeit leisten können. Ein Mindestlohn von 1.700 Euro im NÖ Landesdienst sind daher unumgänglich.“

Abschließend betonen Pfister und Fertl, dass die SPÖ NÖ weiter für die Niederösterreichischen Landesbediensteten sowie die Bediensteten von Betrieben und Unternehmen, welche wirtschaftlich/rechtlich unter der Kontrolle des Landes Niederösterreich stehen, eintreten wird: „Es ist uns eine Herzensangelegenheit für faire Entlohnung zu sorgen. Wenn die Wirtschaftsleistung steigt, sollen nicht nur Großkonzerne etwas davon haben, sondern vor allem auch die ArbeitnehmerInnen. Das ist unter anderem eine wesentliche Forderung der FSG NÖ bei der nun bevorstehenden Personalvertretungswahl im NÖ Landesdienst.“

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