ÖVP Wien: KH Nord ist klarer Fall von SPÖ-System-Versagen

Mehrere Zeugen haben Angebot des Konsortiums bestätigt – Ludwig-SPÖ möchte sich mit U-Kommission reinwaschen

Wien (OTS) - „Es ist die SPÖ Wien, die die Fakten verdreht“, hält Gesundheitssprecherin Ingrid Korosec fest. „Der ehemalige Porr-Generaldirektor und jetzige Siemens-Generaldirektor Hesoun hat genauso wie Ex-Siemens Generaldirektorin Ederer bestätigt, dass das Bieterkonsortium das KH Nord um 825 Millionen Euro errichtet hätte und 2015 eröffnen wollte. Dieses Angebot lag am Tisch – es ist die Schuld der SPÖ, dass dieses Angebot nicht unterfertigt wurde.“ Auch in puncto Fertigstellungsdruck irrt die SPÖ, so Korosec, die für die ÖVP Wien in der U-Kommission sitzt: „Es war nicht irgendein Zeuge, der das behauptet hat. Es war Architekt und Teilgeneralplaner Albert Wimmer, der von den zuständigen SPÖ-Stadträten nie eine Antwort erhalten hat.“

Nach einem halben Jahr Untersuchungs-Kommission ist offensichtlich:
„Die SPÖ schiebt jede Verantwortung in diese Kommission ab. Aber die U-Kommission ist kein Reinwaschbrunnen für die Ludwig-SPÖ. Viel mehr ist das Krankenhaus Nord ein klarer Fall von SPÖ-System-Versagen“, erklärt Stadtrat Markus Wölbitsch.

Für die ÖVP Wien gibt es sechs klare Erkenntnisse, die die U-Kommission bis jetzt zu Tage gefördert hat:

1. Erkenntnis: Wiens Steuerzahler hätten sich eine halbe Milliarde Euro ersparen können!
Mehrere Zeugen bestätigen, dass das Bieterkonsortium das KH Nord um 825 Millionen Euro errichtet hätte und 2015 eröffnen wollte.

2. Erkenntnis: Der Fisch fängt am Kopf zu stinken an!
Albert Wimmer, Architekt und Teilgeneralplaner, hat beim Auftreten von Schwierigkeiten keinerlei Antworten von oberster Stelle bekommen. Damit ist das SPÖ-System-Versagen klar und deutlich erwiesen.

3. Erkenntnis: Fehlendes Know-how im KAV war von Anbeginn offensichtlich!
Wie die ehemalige Siemens-Generaldirektorin Brigitte Ederer bestätigt, war seit dem letzten großen Spitalsbau in Wien so viel Zeit vergangen, dass kein Know-how mehr im Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV) bestanden hat.

4. Erkenntnis: Der Standort war von Anfang an nicht optimal und konnte nur mit hohem finanziellen Aufwand genutzt werden!
Das „Austrian Institut of Technology“ warnte von Beginn an vor Problemen am jetzigen Standort.

5. Erkenntnis: Geld spielt keine Rolle!
610.000 Euro für einen nicht genutzten Brunnen, 839.000 Euro für eine Bauzaunwartung, 95.000 Euro für Energetiker, eine Grünanlage mit Erhaltungskosten von 250.000 Euro, Grundstückskosten von mehr als 56 Millionen statt 35 Millionen Euro, Krisen-PR für das Krankenhaus um 860.000 Euro – zahlreiche Beispiele belegen das Versagen des SPÖ-Systems.

6. Erkenntnis: Oberster Bauherr war nicht informiert!
Laut SPÖ-Stadträtin Brauner war das Krankenhaus Nord nie ein Thema zwischen ihr und Bürgermeister Häupl.

„Für uns ist klar: Ein derartiger Skandal wie das Milliardengrab KH Nord darf sich nicht noch einmal wiederholen. Daher werden wir in der U-Kommission weiterhin alles dafür tun, das rot-grüne Debakel vollständig aufzuklären“, betonen Ingrid Korosec und Caroline Hungerländer, ÖVP-Ersatzmitglied in der U-Kommission.

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