JI-Bundestagung: Dem Image der Arbeit auf der Spur – Teilnehmer gestalten eigenes Programm

Drei Tage lang holen sich Vertreter der JI Impulse zum Thema ARBEIT. Die Tagung funktioniert nach dem Prinzip der Losgröße #1. Jeder kann sich seine Tagung individuell zusammenstellen.

Graz (OTS) - Das Thema Arbeit beschäftigt uns tagtäglich. Arbeit ist von elementarem Stellenwert für unsere Gesellschaft und prägt unseren Standort. Grund genug, dem Phänomen Arbeit und dem Image der Arbeit auf die Spur zu gehen“, so Alfred Freiberger und Christian Grabner, Vorsitzende der JI Steiermark zur Intention des Bundestagungsmottos ARBEIT+.

Das Jahresprogramm der JI-Steiermark war ganz auf das Thema der diesjährigen Bundestagung ausgerichtet. Seit rund einem Jahr wird mit Experten unterschiedlichster Fachrichtungen – von Medizin über Kunst, von Politik bis Unternehmertum – über Sichtweisen auf Arbeit diskutiert. Ein daraus resultierendes, intensives, dreitägiges Programm in Graz bietet sich nun den rund 150 Teilnehmern aus ganz Österreich.

„Die Einstellung zum Thema Arbeit ist einem steten Wandel unterworfen, derzeit mehr denn je – und keiner weiß noch genau wohin die Reise, Stichwort ‚Digitalisierung‘, gehen wird“, so auch der Bundesvorsitzender der JI, Andreas Wimmer: „Als Unternehmer muss ich Mitarbeitern heute viel mehr bieten, als früher – Geld ist nicht alles. Flexibilität, ein freundliches Arbeitsumfeld – die Ansprüche der Arbeitnehmer sind gestiegen, dem müssen wir Rechnung tragen. Ebenso muss aber auch der Staat der sich veränderten Arbeitswelt Rechnung tragen: Wir müssen viel mehr im Bereich der Bildung tun, vom Kindergarten bis zur Hochschule, bei der dualen Ausbildung von professionalisierter Berufsorientierung so früh wie möglich über Verbesserungen für die Polytechnischen Schulen bis hin zu Themen wie Lehre mit Matura und Lehre nach Matura. Allein aus dem Inland können wir den Fachkräftebedarf aber nicht decken. Es muss daher unbürokratischer möglich sein, spezialisierte Fachkräfte aus Drittstaaten nach Österreich zu holen – wenn kein entsprechendes Personal im Inland vorhanden ist.“

Losgröße #1 bei der Themenauswahl

In verschiedensten Locations in Graz werden exklusive Workshops geboten, jeder Tagungsgast hat sich sein Programm selbst zusammengestellt. Silvia Jölli von heidenspass spricht über Arbeit am sozialen Rand, Franz Drack (OMD Austria) gestaltet eine interaktive Einheit zu „Find your Focus“. Die beiden Unternehmer Wolfgang Leitner (Andritz AG) und Max Nimmervoll (Diamir Holding) geben ebenso Einblicke in ihren Zugang zu Arbeit wie Gerald Lackner, der zur Betriebsbesichtigung bei AVL DiTest lädt. Der bunte Mix an Themen und Personen wird mit wissenschaftlicher Expertise von Wolfgang Mazal (Uni Wien), Thomas Krautzer (Uni Graz) und den Ausführungen von Bank Austria-Chefökonom Stefan Bruckbauer untermauert. Arbeit abseits des Gewöhnlichen bringen Extremsportler Christoph Strasser sowie der deutsche Physiker und Kabarettist Vince Ebert den Gästen nahe.

Unterschiedliche Blickwinkel und eine zentrale Frage

„Für uns waren unterschiedliche Blickwinkel besonders wichtig. Außerdem gehen wir konsequent der Frage nach, warum es um den Begriff der Arbeit in der öffentlichen Wahrnehmung nicht uneingeschränkt positiv bestellt ist“, so die Gastgeber Freiberger und Grabner. Der Freitag als Haupttagungstag wurde bewusst gewählt, es gibt keinen Grund, bereits am Montag das Wochenende einzuläuten. „Arbeit stiftet Sinn, sie beschert uns Wohlstand und steht für die Integration in einer Gesellschaft“, so Freiberger und Grabner unisono.

Die JI Steiermark hat zur Rolle des Themas Arbeit in der medialen Berichterstattung eine Analyse der FH Joanneum präsentiert. Zentrales Ergebnis: Die großen österreichischen Medien berichten entgegen so mancher Vorurteile in der Regel sachlich und positiv.

Das Programm der Bundestagung hält auch am Samstag Arbeitsschwerpunkte bereit - unter anderem die Arbeit der Zukunft im „Skills Lab“ der Anton Paar GmbH und am „Smart Workplace“ der Knapp AG.

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