FP-Niegl: Stadtentwicklungsgebiet Neu Leopoldau schwerstens kontaminiert

SPÖ-Gaal und Papai verschweigen die aus Kostengründen im Boden belassenen Umweltgifte

Wien (OTS) - „Es ist wirklich herzerfrischend, wie Gaal und Papai heute die Bevölkerung für dumm verkaufen und das Stadtentwicklungsgebiet Neu Leopoldau als `smart´ und `jung´ bezeichnen, um mögliche Mieter zu blenden“, so der Floridsdorfer FPÖ-Gemeinderat LAbg. Michael Niegl. Denn auf der schwer mit toxischen und krebserregenden Chemikalien verseuchten Altlast W20 ein Wohnbauprojekt zu errichten, sei an Verantwortungslosigkeit nicht mehr zu überbieten. „Der ganze Grund ist nachweislich schwerstens mit den Giftstoffen PAK, Benzol und Zyanid kontaminiert“, mahnt Niegl.

Die Freiheitlichen haben im April 2017 einen Antrag auf Bauverbot auf dem Gelände des ehemaligen Gaswerkes Leopoldau eingebracht, um die Prüfung des Stadtrechnungshofs sowie die Beantwortungen des Bundesumweltministers und der Gesundheitsministerin abzuwarten. Der Antrag wurde – wie immer -  mit den Stimmen von SPÖ und Grünen abgelehnt. Auch ein von der FPÖ gefordertes Sicherheits- und Sanierungskonzept scheiterte an der rot-grünen Mehrheitsignoranz. „Dass die Grünen hier mitziehen, um auf einem kontaminierten Boden unschuldige Menschen anzusiedeln, besiegelt ihren endgültigen Abschied von der einstigen Umweltpartei“, ist Niegl fassungslos über diese Scheinheiligkeit.

Die mögliche Frage, warum SPÖ und Grüne nicht dafür gesorgt hätten, die Giftstoffe zu entfernen, beantwortet Niegl vorab: „Das war den Herrschaften einfach zu teuer. Sie stampfen lieber 1000 Wohnungen aus einer Giftdeponie, siedeln dort Menschen an und hoffen, dass erst dann was passiert, wenn sie nicht mehr im Amt sind. Das ist die typisch rot-grüne `hinter-uns-die-Sintflut´-Politik“, ist Niegl empört.

So wie es aussieht, wollen SPÖ und Grüne in dieser Stadt auch weiterhin machen, was sie wollen und jede Vernunft, jedes Bedenken und jedes Sicherheitsrisiko für die Bevölkerung ignorieren. „Es ist unverständlich, wie man derart himmelschreiende Sicherheitsbedenken einfach so übergehen kann. Den beiden Parteien sei ins Stammbuch geschrieben: Alle späteren Ausflüchte, ihr hättet nichts gewusst, werden nicht gelten, denn wir haben es euch mehrmals gesagt. Wir haben euch mehrmals gewarnt“, so Niegl abschließend.

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