Samariterbund fordert Umdenken zur Katastrophenvorbeugung

Spenden für Tsunami-Katastrophe in Indonesien dringend gebraucht

Wien (OTS) - Wenn es nach den Vereinten Nationen (UN) geht, dann soll der „Internationale Tag der Katastrophenvorbeugung“ am 13. Oktober 2018 in erster Linie auch dazu dienen, in der Öffentlichkeit ein Bewusstsein für Katastrophen in der ganzen Welt zu schaffen, und der Samariterbund unterstützt einmal mehr diese Forderung. Zwar weiß UN-Generalsekretär António Guterres, dass sich Erdbeben oder ein Tsunami wie zuletzt in Indonesien nicht durch menschliches Eingreifen verhindern lassen, doch Katastrophen „haben einen hohen menschlichen Preis. Millionen von Menschen werden jedes Jahr vertrieben, verlieren ihr Zuhause und ihre Jobs aufgrund von extremen Wetterereignissen und Erdbeben.“ Und gerade die Auswirkungen des Klimawandels sind „hausgemacht“.

Als Reaktion auf die aktuelle Naturkatastrophe in Indonesien mit mehr als 2.000 Toten auf der Insel Sulawesi ist der Samariterbund gemeinsam mit internationalen Partner-Organisationen vor Ort tätig und bittet um Spenden für die Überlebenden. Es fehlt an Wasser, medizinischer Hilfe, Medikamenten, Nahrung, Decken und vielem mehr. Die Einsatzkräfte sind rund um die Uhr im Einsatz. Es ist ein Wettkampf mit der Zeit.

SAMARITERBUND SPENDENKONTO:

AT 97 1200 0006 5412 2001 (BIC: BKAUATWW) Kennwort: „Tsunamihilfe Indonesien“

„Eine wichtige Aufgabe zur Vorbeugung von Naturkatastrophen ist die Vorbereitung auf die möglichen Auswirkungen von diversen Katastrophenereignissen auf Mensch, Tier sowie Hab und Gut und somit eine schnellere und effizientere Bewältigung dieser Auswirkungen. Diese Vorbereitung kann nicht nur auf persönlicher Ebene durch jeden Einzelnen selbst erfolgen, sondern auch durch die Maßnahmen von kompetenten Hilfsorganisationen wie dem Samariterbund“, sagt Bundeseinsatzleiter Wolfgang Krenn.

Solche Maßnahmen werden durch die ehrenamtlichen Katastrophenhilfeeinheiten des Samariterbundes, sei es auf nationaler oder internationaler Ebene, durchgeführt.  Als anerkannte Internationale Katastrophenhilfe-Einheit steht das Samaritan Austria – Rapid Response Team (SA-RRT) mit entsprechenden Einsatzmodulen, Fähigkeiten und Spezialisten jederzeit für internationale Einsätze bereit.

Der Samariterbund leistet aber nicht nur kurzfristige Katastrophenhilfe, sondern auch Humanitäre Hilfe und längerfristige Entwicklungszusammenarbeit, um die großen Auswirkungen von Katastrophen langfristig zu bewältigen und die Resilienz von betroffenen Menschen zu erhöhen bzw. die Schäden durch zukünftige Katastrophenereignisse zu vermindern.

Übungen und nationale bzw. internationale Zusammenarbeit

Um für den Ernstfall vorbereitet zu sein, nehmen die Samariterbund Katastrophenhilfe-Einheiten regelmäßig an Fortbildungen, Trainings und Übungen teil – sowohl bei Großschaden- und Katastrophenübungen in Österreich oder Übungen und Fortbildungen, an denen die internationale Einheit SA-RRT mitwirkt. Auch die Beteiligung des Samariterbundes in nationalen Gremien und Arbeitsgruppen des Staatlichen Krisen- und Katastrophenschutzmanagement (SKKM) und die Zusammenarbeit mit anderen Einsatzorganisationen sind ein wichtiger Baustein zur Vorbereitung auf mögliche Schadensereignisse.  Der österreichische Samariterbund engagiert sich auch in diversen Netzwerken im Bereich der Katastrophenhilfe, wie z. B. Samaritan International (SAM.I), der Arbeitsgruppe D-A-CH-L Katastrophenhilfe und ist seit vielen Jahren als aktiver Bestandteil im Katastrophenhilfemechanismus der EU (Union Civil Protection Mechanism), die in Österreich durch das BM für Inneres koordiniert wird, tätig. 

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