ORF-Premiere: „Einmal Sohn, immer Sohn“ zum 80. Geburtstag von Christiane Hörbiger am 12. Oktober

Außerdem: „Schon wieder Henriette“ und „Blatt & Blüte – Die Erbschaft“ am 13. Oktober

Wien (OTS) - Ausnahmeschauspielerin Christiane Hörbiger kehrt ins Komödienfach zurück! Anlässlich ihres 80. Geburtstags zeigt ORF 2 im Rahmen eines umfassenden Programmschwerpunkts am Freitag, dem 12. Oktober 2018, um 20.15 Uhr die ORF-Premiere von „Einmal Sohn, immer Sohn“: Lilo Maertens ist eine durchsetzungsstarke Magazinchefin und Ikone der Frauenbewegung. Als sie eine komplikationsreiche Augenoperation vorübergehend in die Knie zwingt, schlüpft sie bei der Familie ihres Sohnes Ruben – gespielt von Sebastian Bezzel (der Hauptdarsteller der erfolgreichen Rita-Falk-Verfilmungen, aktuell mit „Sauerkrautkoma“) – unter, um wieder auf die Beine zu kommen. Gewohnt, den Ton anzugeben, treibt sie den Sohn alsbald an den Rand der Verzweiflung. Doch nun muss sie sich ihrem wunden Punkt stellen und ihr Verhältnis zu ihrem Sohn klären. In der hochkarätig besetzten Familienkomödie sind in weiteren Rollen Jasmin Gerat, Julia Brendler und Hannes Jaenicke sowie Mario Adorf zu sehen. Thomas Jauch führte, nach einem Buch von Lothar Kurzawa und Hardi Sturm, Regie. Am Samstag, dem 13. Oktober, gibt es dann ein Wiedersehen mit der wunderbar launigen Krimikomödie „Schon wieder Henriette“ (22.00 Uhr) und „Blatt & Blüte – Die Erbschaft (23.30 Uhr). Und ORF III zeigt einen ebenso einen umfassenden Schwerpunkt am 13. und 14. Oktober.

„Einmal Sohn, immer Sohn“ am 12. Oktober um 20.15 Uhr in ORF 2

Lilo Maertens (Christiane Hörbiger) ist ihre eigene Erfolgsmarke:
Ikone der Frauenbewegung, Herausgeberin des Magazins „Lilo“ und eine Grande Dame. Am liebsten macht die Alleinherrscherin, sehr zum Leidwesen der ehrgeizigen Chefredakteurin Angela (Jasmin Gerat), alles selbst – sogar die Fotoauswahl für die Hommage zu ihrem 80. Geburtstag in der „Lilo“. Nur ein Kapitel ihres bewegten Lebens möchte sie raushalten: Lilo als Mutter. Sohn Ruben (Sebastian Bezzel) ist ein tüchtiger Ingenieur, baut aber unzerstörbare Brücken und nicht prachtvolle Opernhäuser. Auch Lilos Schwiegertochter Jutta (Julia Brendler), Hausfrau aus freiem Willen, ist alles andere als standesgemäß für die Frauenrechtlerin. Ausgerechnet bei den beiden muss Lilo nach einer Augen-OP für ein paar Tage unterkommen. Nur ihr 15-jähriger Enkel Finn (Michelangelo Fortuzzi) freut sich über seine streitlustige Oma. Ihre Direktheit wird schon bald zum Brandbeschleuniger für die schwelenden Krisen der Ehepartner. Auch in die Geschäfte ihres Sohnes mischt sich Lilo ungefragt ein: Um seinem angeschlagenen Ingenieurbüro zu helfen, lässt sie heimlich ihre persönlichen Kontakte zum Stararchitekten Roland Hartwig (Mario Adorf) spielen. Als Ruben dahinterkommt, muss Lilo erkennen, dass es nicht immer nur nach ihrem Kopf gehen kann. Selbstbewusst wie immer, versucht sie nun, alte und neue Fehler wiedergutzumachen.

ORF III zeigt umfassenden Schwerpunkt am 13. und 14. Oktober

Auch ORF III setzt seine Hörbiger-Festspiele mit einem umfassenden Schwerpunkt am Wochenende fort: So stehen am Geburtstag, Samstag, dem 13. Oktober, nach einer weiteren Folge der Erfolgsserie „Julia – eine ungewöhnliche Frau“ (8.50 Uhr) fünf Spielfilme und eine Dokutrilogie auf dem Programm: Auf Xaver Schwarzenbergers Kinoerfolg „Donauwalzer“ (9.40 Uhr) aus dem Jahr 1984, mit dem Christiane Hörbiger nach Jahren am Zürcher Schauspielhaus wieder in das Filmgeschäft einstieg, folgt der Krimi „Meine Schwester“ (11.20 Uhr) von 2011 – die erste Zusammenarbeit mit Schwester Maresa Hörbiger und Sohn Sascha Bigler als Regisseur. Weiters: der 2000 produzierte Thriller „Die Gottesanbeterin“ (12.50 Uhr) mit Christiane Hörbiger als „schwarze Witwe“ auf den Spuren des spektakulären Kriminalfalls „Blauensteiner“, danach das an einen authentischen Fall eines österreichischen Justizskandals der 1980er Jahre angelehnte Drama „Die Geschworene“ (14.20 Uhr) aus 2006, sowie eine weitere Schwarzenberger-Erfolgskomödie: „Tafelspitz“ (15.50 Uhr) aus dem Jahr 1993 mit Otto Schenk und Annika Pages. Den TV-Abschluss des Christiane-Hörbiger-Geburtstags in ORF III bildet der Dokudreiteiler „Die Hörbigers – Eine Schauspieldynastie“ (17.30, 18.25 und 19.20 Uhr) von Christian Reichhold, der die bewegte wie bewegende Geschichte der berühmten österreichischen Schauspielfamilie erzählt. Das große ORF-III-Finale zu Ehren von Christiane Hörbiger gibt es am Sonntag, dem 14. Oktober: Nach Dakapos von „Die Gottesanbeterin“ (10.55 Uhr), „Die Geschworene“ (12.25 Uhr), „Donauwalzer“ (13.50 Uhr), „Meine Schwester“ (15.30 Uhr) und „Tafelspitz“ (17.05 Uhr) sowie der Tragikomödie „Annas zweite Chance“ (18.45 Uhr) mit u. a. Friedrich von Thun und Erwin Steinhauer aus 2008, für die Sohn Sascha Bigler als Koautor fungierte, steht um 20.15 Uhr „Die Christiane Hörbiger Gala – Eine Filmlegende wird 80“ auf dem Programm. In der am 22. September im ORF RadioKulturhaus aufgezeichneten Veranstaltung spricht die Jubilarin an der Seite von Freunden, Weggefährten und Familienmitgliedern, darunter Otto Schenk, Peter Weck und Mario Adorf, über ihr außergewöhnliches Leben. Abschließend zeigt ORF III die 2010 entstandene Romanverfilmung „Die lange Welle hinterm Kiel“ (21.30 Uhr) mit Christiane Hörbiger, Mario Adorf, Veronica Ferres u. a.
3sat zeigt am 13. Oktober das bereits erwähnte neue ORF-Porträt „Aus nächster Nähe: Christiane Hörbiger“ (16.50 Uhr) sowie „Tafelspitz“ (17.25 Uhr).

Rückfragen & Kontakt:

http://presse.ORF.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRF0010