NEOS Wien/Gara zum KH-Nord Übersiedlungskonzept: Man darf nicht von den Personalengpässen im Wiener Krankenanstaltenverbund ablenken

Stefan Gara: „Der KAV ist dringend gefordert, endlich die Sorgen seiner Angestellten ernst zu nehmen, um die medizinische Versorgung für die Wiener Bevölkerung zu gewährleisten.“

Wien (OTS) - NEOS Wien Gesundheitssprecher Stefan Gara zeigt sich erfreut über die technischen Details zum Übersiedelungskonzept des KH-Nords, zweifelt jedoch an ausreichend verfügbarem und qualifiziertem Personal. Denn bereits in anderen Spitälern des KAVs gäbe es erhebliche Personalengpässe. „Es wird zwar angekündigt, dass 2019 ein „hochmodernes Krankenhaus“ eröffnet wird, jedoch gibt es nach wie vor zu wenig Personal in vielen medizinischen Fachbereichen, etwa in der Chirurgie und Anästhesie, um die 16 Operationssäle zu betreiben. Auch in anderen Fachrichtungen, wie der Kinder- und Jugendheilkunde, fehlt qualifiziertes Personal. Die medizinische Versorgung kann für die Wiener Bevölkerung so nicht gewährleistet werden – schicke Einzelzimmer alleine reichen nicht aus.“, so Gara.

Gara kritisiert den KAV außerdem als unattraktiven Arbeitgeber:
„Schlechte Führung, Maulkorberlässe und Gesprächsverweigerung haben in den letzten Jahren zu schlechtem Betriebsklima und Frustration bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geführt. Die Folge ist ein Personalmangel aufgrund von Abgängen – insbesondere junge Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ziehen nach der Ausbildung weiter. Der KAV ist daher dringend gefordert, endlich die Sorgen seiner Angestellten ernst zu nehmen und eine neue Unternehmenskultur zu etablieren.“

Rückfragen & Kontakt:

Neos – Klub im Wiener Rathaus
Presse
+43 664 849 15 47
julia.kernbichler@neos.eu

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NKW0001