Mittelstand ist Österreichs klarer Vertrauensträger Nr.1, seine bevorzugte Partei ist 1. ÖVP, 2. NEOS

Die Plattform "Lobby der Mitte" (LdM) zeigt mit aktueller "Mittelstands-Barometer"-Umfrage mehrere überraschende Ergebnisse auf

Wien (OTS) - Foto neuer LdM-Vorstand vlinre: Steuerberater Robert Baumert, Innovations-Stratege Reinhard Willfort, Lobby-Coach Wolfgang Lusak (Vorsitzender), Startup-Coach Michael Kunz und Digitalisierungs-Berater Alexander Chvojka. Link zu allen Ergebnis-Grafiken. Link zur Zusammenfassung der Studie.

Der Vorstand der Mittelstands-Plattform „Lobby der Mitte“ (LdM) präsentierte die Ergebnisse der 8. Welle der repräsentativen Gallup-„Mittelstands-Barometer“-Bevölkerungs-Umfrage (1000 Befragte) und einer Mittelstands-Online-Befragung (150). Lobby-Coach und LdM-Vorsitzender Wolfgang Lusak: "Trotz Mittelstands-freundlicherer Regierung sitzt der Groll im kleinen und mittleren Unternehmertum durch jahrzehntelange Benachteiligungen tief. Er verlangt weiteren Bürokratie-Abbau, Steuer-Gerechtigkeit sowie mehr Wertschätzung und Durchsetzungs-Unterstützung."

Laut LdM besteht der unternehmerische Mittelstand aus ca. 1/2 Mio Menschen. Der Wertegemeinschaft Mittelstand der Werte Leistung, Eigentum, Nachhaltigkeit und Fairness fühlen sich laut Befragung 33% der Österreicher zugehörig, 85% sehen ihn als wichtig an: "Der Mittelstand ist für 50% der Bevölkerung der „bringt Österreich voran“-Vertrauensträger Nr.1, deutlich und zunehmend vor Regierung (34%), Konzernen (26%) und Finanzwirtschaft. Gleichzeitig wird er aber als schwache Lobby angesehen." Haupt-Profiteure des Lobbyings sind, so die Studie, die Politik (70%), Konzerne (67%) und globale Finanzwirtschaft (50%).

Innerhalb des Mittelstandes selbst sehen sich laut KMU-Online-Befragung sogar 2/3 als „Land-Voran-Bringer“. Das neue Selbstbewusstsein des unternehmerischen Mittelstandes sei, so Lusak, auch daran erkennbar, dass er sich selbst zu über 90% als sehr wichtig bezeichnet. Daran, dass sowohl Bevölkerung als auch Mittelstand kleineren, unabhängigen, Mittelstands-nahen Interessenvertretungen eine verhältnismäßig hohe Wertigkeit zubilligen. So sehen die Österreicher z.B. den Gewerbeverein mit 27% am 3. Platz, die Lobby der Mitte mit 18% am 6. Platz der starken Interessenvertretungen des Mittelstandes. Erwartungsgemäß hält Wirtschaftsbund Platz 2 (39%) und Wirtschaftskammer Platz 1 (61%).

Auffällig bei der Frage nach der "Mittelstands-Partei" ist laut KMU-Online-Befragungs-Verantwortlichem Michael Kunz: „30% der Österreicher zeigten sich eher ratlos und sagten „keine unserer Parteien“ oder „weiß nicht“. Die Nr.1 für den Mittelstand ist bei Österreichern und Mittelständlern die ÖVP. Die Mittelständler haben die NEOS auf ihrem Platz 2. Alle Parteien haben das mittelständische Wähler-Potential schlecht ausgeschöpft."

Steuerberater Robert Baumert ergänzt: „Der Umgang mit dem Staat ist für den Mittelstand ein zentrales Thema. Er sieht sich als Leistungsträger und erwartet sich Entbürokratisierung, effiziente staatliche Verwaltung, ein verständliches, gerechtes Steuersystem, bessere Zugänge zu Kapital und die Bereitstellung von gut ausgebildeten Mitarbeitern.“ Wolfgang Lusak: „Wir wollen diesem unsichtbaren, gutmütigen, jetzt aufwachenden Riesen dabei helfen sich besser durchzusetzen. Er darf nicht länger für eine Umverteilung von Mitte zu Arm und Reich herhalten. Nur wenn es dem Mittelstand gut geht, geht es uns allen gut."

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