Hammerschmid: Bundesminister Faßmanns Offenbarungseid – Ideologie statt Bildungspolitik auf dem Rücken der Kinder

Bildungsminister exekutiert Retro-Vorgaben von Kurz und Strache – Wissenschaft hat abgedankt

Wien (OTS/SK) - Das heutige „Standard“-Interview von Bildungsminister Faßmann ist für SPÖ-Bildungssprecherin Sonja Hammerschmid ein Offenbarungseid. „Wissenschaft und pädagogische Erfahrungen haben in der Bildungspolitik der schwarz-blauen Regierung abgedankt. Es geht nur mehr darum, die ideologischen Retro-Vorgaben von Kurz und Strache zu erfüllen“, so Hammerschmid. In dem Interview hatte Faßmann u.a. zugegeben, dass es keine wissenschaftliche Rechtfertigung gibt, um Noten wieder verpflichtend ab der 2. Klasse einzuführen. „Leidtragende dieser Politik sind die Kinder. Auf ihrem Rücken wird Ideologie betrieben – egal, was das für die Lernmotivation oder die Schulleistungen bedeutet.“ **** 

Faßmann selbst spricht ja davon, dass Sitzenbleiben zu Stigmatisierung führen kann. Und muss zugeben, dass es keine wissenschaftliche Begründung für Ziffernnoten gibt. Sein „Trost“: Die Änderungen seien ohnehin „nicht so gravierend“. „Ich bin fassungslos, wie man als Minister, der ja aus der Wissenschaft kommt, so eine Politik vertreten kann. Faßmann könnte einem fast leidtun – wären da nicht die unverantwortlichen Folgen dieser Politik für die Kinder, für die Notendruck, Demotivation und vielfach auch Schulängste zunehmen werden. Diese Folgen hat Faßmann zu verantworten“, so Hammerschmid. (Schluss) ah/sc   

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