Bayr zum Welthunger-Index: Österreich muss einen größeren Beitrag zum Lindern des Hungers leisten

80 Prozent der Hungernden leben in ländlichen Regionen

Wien (OTS/SK) - „Es ist schlichtweg unerträglich, dass heute immer noch Menschen von Hunger betroffen sind“, betont Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, anlässlich der heutigen Präsentation des Jahresberichtes der Welthungerhilfe. „80 Prozent der Hungernden leben in ländlichen Regionen. Es braucht also Bildung und Investitionen in kleinbäuerliche Landwirtschaft. Das Ziel muss Ernährungssouveränität für alle Menschen sein“, ist Bayr überzeugt. ****

„Österreich muss einen viel größeren Beitrag leisten, um den Hunger weltweit einzudämmen“, fordert Bayr. „Seien es angemessene Beiträge über das World Food Programme oder über Humanitäre Hilfe“. Die Regierung dürfe laut der Nationalratsabgeordneten nicht nur zuschauen, wenn im 21. Jahrhundert trotz globalen Nahrungsmittelüberangebotes Menschen hungern und sogar an Hunger und Mangelernährung sterben. „Deswegen habe ich in einem jüngst eingebrachten Antrag verstärkte humanitäre Hilfe für unser langjähriges Partnerland Äthiopien gefordert“, schildert Bayr. In Äthiopien sind zumindest 10 Millionen Menschen auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen. Kürzlich ist im Süden des Landes eine weitere humanitäre Katastrophe ausgebrochen. Wegen anhaltender Dürre und ethnischen Konflikten mussten rund eine Million Menschen ihr Zuhause verlassen. (Schluss) up

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Parlamentsklub
01/40110-3570
klub@spoe.at
https://klub.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0003