Oö. Volksblatt: "Veränderung" (von Markus EBERT)

Ausgabe vom 11. Oktober 2018

Linz (OTS) - Eine Fliege macht noch keinen Sommer, heißt es bekanntlich. Und so sind einzeln publizierte Meinungsumfragen immer mit einer gewissen Vorsicht zu genießen, zumal damit häufig auch Stimmung für jemanden oder gegen etwas gemacht werden soll. Der Gefahr einer zu wohlwollenden Verallgemeinerung auf Basis eines einzelnen Befundes muss sich die türkis-blaue Bundesregierung derzeit nicht aussetzen. Zu einhellig sind die Feststellungen, die Meinungsforscher und Politologen gut ein Jahr nach der Nationalratswahl treffen: Die Regierung arbeite gut, dementsprechend gut sind auch die Zufriedenheitswerte mit dieser Koalition. So etwas fällt nicht vom Himmel, dafür muss auch etwas getan werden — wobei ÖVP und FPÖ eines zu gute kommt: Der Vergleich mit der Vorgängerregierung trägt zum politischen Wohlbefinden der Wählerschaft wesentlich bei. Dessen ungeachtet muss aber auch das Richtige getan werden — was am aktuellen Beispiel Rauchverbot wohl eine größere Herausforderung wird als so manche andere Entscheidung die von der Koalition bisher getroffen wurde. Entscheidend ist: Bei der vor einem Jahr gewählten Veränderung — ÖVP und FPÖ kamen auf über 57 Prozent — müssen die Menschen mitgenommen werden, der Zug darf nicht an ihnen vorbeibrausen.

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