Entgeltfortzahlung - Ecker: Schwarz-Blau sind Klein- und Mittelbetriebe völlig egal

SPÖ-Antrag von Regierungsparteien auf Sankt-Nimmerleinstag verschoben

Wien (OTS/SK) - „Mit der Zerschlagung der AUVA droht die Einstellung des Zuschusses zur Entgeltfortzahlung für erkrankte oder verunfallte MitarbeiterInnen. Dies kann gerade für Kleinbetriebe existenzbedrohend sein, wenn sie um diese Absicherung umfallen“, kritisierte SPÖ-Sprecherin für Klein- und Mittelbetriebe Cornelia Ecker die Regierungsparteien im Rahmen des heutigen Wirtschaftsausschusses. Die SPÖ hat einen Antrag eingebracht, dass diese wichtige Absicherung für KMUs bestehen bleibt und die Betriebe im Falle einer Erkrankung oder eines Arbeitsunfalles ihrer MitarbeiterInnen nicht in ihrer Existenz bedroht werden. „Leider sind die Sorgen von KMUs Schwarz-Blau völlig egal, unser Antrag wurde vertagt und auf den Sankt-Nimmerleinstag verschoben“, so Ecker. **** 

Im Falle von kranken MitarbeiterInnen wird mindestens sechs Wochen das Entgelt vom Dienstgeber bezahlt. Kleine Betriebe mit weniger als 51 MitarbeiterInnen bekommen von der AUVA einen Zuschuss in der Höhe von 50 Prozent der Entgeltfortzahlung und - das konnte noch vor der letzten Nationalratswahl beschlossen werden - Betriebe mit bis zu 10 MitarbeiterInnen bekommen 75 Prozent, so Ecker. „Die Ankündigung von Schwarz-Blau, dass der Zuschuss nicht mehr aus der AUVA bezahlt werden soll, hat große Verunsicherung in den österreichischen Betrieben ausgelöst“, betonte die SPÖ-KMU-Sprecherin. Da von Schwarz-Blau noch immer kein alternatives Finanzierungskonzept vorgelegt wurde, müssen die Betriebe davon ausgehen, dass die Unterstützungsmaßnahme gestrichen wird.  

„Das ist ein völlig untragbarer und verantwortungsloser Zustand und bezeichnend für die schwarz-blaue Politik, dass KMUs auf der Strecke bleiben, während Konzerne das Geschäft ihres Lebens mit dieser Regierung machen“, so Ecker. (Schluss) sl/sc  

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