Starkes Signal für den Wirtschaftsstandort Österreich

Pharmig-Mitgliedsunternehmen Octapharma investiert 142 Mio. Euro in den Standort in Wien.

Solche Investitionen sind erfreulich. Sie schaffen Arbeitsplätze, sie generieren Wertschöpfung und machen deutlich, dass Österreich als Pharmastandort wettbewerbsfähig ist. Gerade in Zeiten, in denen die Produktion in vielen Branchen nach Indien oder Asien ausgelagert wird, kann ein solches Bekenntnis nicht hoch genug geschätzt werden.
Mag. Alexander Herzog, Generalsekretär der Pharmig

Wien (OTS) - 23,5 Mio. Euro für ein neues Forschungs- und Entwicklungszentrum, 39,5 Mio. Euro für eine neue Pilotanlage und 79 Mio. Euro für ein neues Produktionsgebäude, das sind deutliche Signale für den Forschungs- und Wirtschaftsstandort Österreich, die das global tätige pharmazeutische Unternehmen Octapharma mit einer Gesamtinvestition von 142 Mio. Euro innerhalb von fünf Jahren in Wien setzt. Dazu Pharmig-Generalsekretär Mag. Alexander Herzog: „Solche Investitionen sind erfreulich. Sie schaffen Arbeitsplätze, sie generieren Wertschöpfung und machen deutlich, dass Österreich als Pharmastandort wettbewerbsfähig ist. Gerade in Zeiten, in denen die Produktion in vielen Branchen nach Indien oder Asien ausgelagert wird, kann ein solches Bekenntnis nicht hoch genug geschätzt werden.“

Aus Sicht Herzogs könnten solche positiven Effekte, wie sie aus der pharmazeutischen Industrie kommen, noch ausgebaut werden, wenn die Politik entsprechend günstige Rahmenbedingungen schafft. „Innovationskraft wird durch eine mutige Wirtschaftspolitik begünstigt, die strukturelle Hürden abbaut und auf ein zukunftsgerichtetes Steuersystem setzt“, so Herzog. Für ihn ist die pharmazeutische Branche in vielerlei Hinsicht Vorbild: „Wir setzen uns für die Stärkung Österreichs als Wirtschafts-, Forschungs- und Studienstandort ein. Denn das Bekenntnis der Branche zum Standort wirkt sich nicht nur positiv auf die Gesundheitsversorgung, sondern auch auf die Gesamtwirtschaft aus.“

Allein in den Jahren 2012 bis 2017 investierten pharmazeutische Unternehmen rund 2,2 Mrd. Euro in den Standort Österreich. 18.000 direkte, 63.000 indirekte Arbeitsplätze, 4,8 Mrd. Euro direkte und 9,6 Mrd. indirekte Wertschöpfung, ca. 89 Mio. Euro an Forschungsausgaben im Jahr 2017 – das sind Beiträge, die maßgeblich die österreichische Gesamtwirtschaft stärken.

Über die Pharmig: Die Pharmig ist die freiwillige Interessenvertretung der österreichischen Pharmaindustrie. Derzeit hat der Verband 120 Mitglieder (Stand Oktober 2018), die den Medikamenten-Markt zu gut 95 Prozent abdecken. Die Pharmig und ihre Mitgliedsfirmen stehen für eine bestmögliche Versorgungssicherheit mit Arzneimitteln im Gesundheitswesen und sichern durch Qualität und Innovation den gesellschaftlichen und medizinischen Fortschritt.

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