NEOS: Einigung zu CO2-Reduktion ist nicht ambitioniert genug

Michael Bernhard: „Je früher Europa ehrgeizige und mutige Schritte setzt, desto niedriger sind die Kosten auf lange Sicht.“

Wien (OTS) - Enttäuscht reagiert NEOS-Umweltsprecher Michael Bernhard auf die Einigung des EU-Umweltrats, wonach die CO2-Reduktion für PKWs bis 2030 nur 35 Prozent betragen soll: „Das Europäische Parlament hat mit einem Ziel von 40 Prozent ein deutlich ehrgeizigeres und sinnvolleres Ziel vorgegeben. Der Kompromiss des Rates ist alles andere als ambitioniert. Es ist 5 nach 12! Wenn wir uns nicht jetzt klar zu einer mutigen Klima- und Umweltpolitik bekennen, dann wird es zu spät sein.“ Immerhin gebe es ja bereits jetzt die notwendigen Technologien, mit der der CO2-Ausstoß weiter eingespart werden kann. „Je früher Europa ehrgeizige und mutige Schritte setzt, desto niedriger sind die Kosten auf lange Sicht. Wenn wir dringend notwendige Maßnahmen immer weiter aufschieben, werden zu einem späteren Zeitpunkt sehr viel drastischere Emissionssenkungen notwendig sein,“ zeigt Bernhard auf.

Vor allem die schwarz-blaue Regierung müsse sich endlich klar zu einer mutigen Klima- und Umweltpolitik bekennen. „Anstatt mit mutigen Vorgaben und einer umfassenden Strategie auf die Herausforderungen zu reagieren, erhöht man lieber den CO2-Ausstoß im Verkehr durch Tempo 140 auf der Autobahn und schreckt vor konkreten Handlungen zurück. Schwarz-Blau verspielt die Chancen unserer Kinder und Enkel - das ist verantwortungslos“, kritisiert Bernhard und fordert zugleich eine sozial-ökologische Steuerreform, die eine aufkommensneutrale CO2-Steuer beinhaltet.

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