Heinisch-Hosek: Frauen brauchen gesetzlichen Schutz vor obszönen Nachrichten

SPÖ-Frauen sprechen ihre Solidarität mit Sigrid Maurer aus

Wien (OTS) - „Frauen brauchen Schutz vor Hass und Sexismus.  Im Fall Sigrid Maurer findet eine de facto Täter-Opfer-Umkehr statt“, sagt SPÖ-Frauenvorsitzende Gabriele Heinisch-Hosek. Das Versenden obszöner Botschaften via SMS, Mails, Postings, Messenger-Nachrichten ist in der Praxis oft strafrechtlich nicht relevant. Die SPÖ-Frauen sprechen sich für verbesserte Sanktionsmöglichkeiten gegen verbale sexuelle Belästigung aus. **** 

Sigrid Maurer hat von ihrem Facebook-Profil obszöne Nachrichten erhalten und wollte sich dagegen wehren. Nun wurde ihr in einem gerichtlichen Urteil, das noch nicht rechtskräftig ist, eine Strafzahlung auferlegt. „Frauen sind im Internet besonders häufig mit Hass und Sexismus konfrontiert. Dagegen muss es eine klare Handhabe geben.“ 

„Wir SPÖ-Frauen sprechen unsere volle Solidarität mit Sigrid Maurer aus. Es ist gut und wichtig, dass Frauen sich wehren. Sie dürfen dafür nicht auch noch bestraft werden“, so Heinisch-Hosek. (Schluss) eb

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