Bayr zum Weltmädchentag: Ausbildung ist essentiell für Unabhängigkeit

Kinderehe raubt Mädchen die Kindheit und die Zukunft

Wien (OTS) - „Im nächsten Jahrzehnt werden 1 Milliarde junge Menschen, davon 600 Millionen Mädchen, in das Arbeitsleben eintreten. Es ist lebensentscheidend, ob sie eine gute Ausbildung haben oder nicht“, betont Petra Bayr, SP-Bereichssprecherin für globale Entwicklung anlässlich des internationalen Mädchentages am 11. Oktober. 90 Prozent aller zukünftig arbeitenden Menschen werden im informellen Sektor arbeiten, der besonders prekär ist und wo Ausbeutung auf der Tagesordnung steht. „Nur wenn Mädchen eine gute Ausbildung bekommen, können sie eher bezahlter Arbeit nachgehen, ökonomisch unabhängig werden und ihr Leben selbstbestimmt führen“, ist Bayr überzeugt. **** 

Jedes dritte Mädchen in einem Entwicklungsland ist von Kinderehe betroffen und dadurch mit einer ganzen Latte an negativen Folgen konfrontiert. Jährlich werden so 12 Millionen Mädchen aufs Neue ihrer essentiellen Rechte beraubt: "Das Recht, Kind zu sein, das Recht auf Spiel, das Recht auf Schutz und Wahrung ihrer Interessen sowie das Recht auf Bildung – der Kern der UN-Kinderrechtskonvention – werden durch Kinderehen missachtet", macht Bayr deutlich. „Kinderehe verhindert in den allermeisten Fällen auch eine Ausbildung und ein selbstbestimmtes Leben“, kritisiert Bayr. (Schluss) np

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