Korosec/Hungerländer ad Hacker: Problematik in Wiens Krankenhäusern nicht herunterspielen!

Ärzte- und Pflegepersonal klagen über Missstände – Gesamtproblematik nicht weiter ignorieren

Wien (OTS) - „Ärzte und Pfleger klagen über untragbare Zustände in Wiens Krankenhäusern. Stadtrat Hacker schiebt wie so oft jede Verantwortung von sich“, so VP-Gesundheitssprecherin Ingrid Korosec und Integrationssprecherin Caroline Hungerländer in Reaktion auf ein Interview in der „Presse“. „Hacker will nicht einsehen, dass die Beobachtungen von Ärzte- und Pflegepersonal ernst genommen werden müssen und spielt die Problematik herunter. Bei Beobachtungen der Ärzte handelt es sich nicht mehr um bloße Einzelfälle – sie zeigen vielmehr, dass die Wiener Krankenhäuser ohne Unterstützung der Politik die kulturellen und organisatorischen Herausforderungen nicht meistern können.“

Kulturelle Barrieren und Sprachdefizite der Patienten erschweren die Arbeit im Gesundheitsbereich. Die ÖVP Wien unterstützt daher die Forderung der Ärzte nach mehr Sozialarbeitern und Dolmetschern, um die Kommunikation zu erleichtern und Konflikte schlichten zu können. Hacker argumentiert, dass es dieses Angebot gebe, doch dürften die Ärzte nicht gut genug darüber informiert sein. „Wäre es nicht die Aufgabe des Gesundheitsstadtrates dafür zu sorgen, dass praktizierende Ärztinnen und Ärzte über hilfreiche Angebote Bescheid wissen?“, zeigt sich Korosec verwundert.

„Hier müssen Bürgermeister Ludwig und Stadtrat Hacker endlich die Augen aufmachen und handeln. Denn auch die Problematik der zunehmenden Gewalt in den Spitälern ist nach wie vor nicht gelöst. Zwar gibt es schwerpunktartige Einsätze von Securities an Spitälern, aber ohne Gesamtkonzept wird man der Lage niemals Herr werden – das hat auch eine Anfragebeantwortung zu einem Sicherheitskonzept von uns gezeigt“, so Hungerländer abschließend.

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