Glasfaser bringt mediale Vielfalt

Ergebnisse CMG-Symposium „Wholesale only“, Graz

Wir sehen hier eine Entwicklung, die deutlich im Widerspruch zu den Zielen der Informations- und Medien-Vielseitigkeit der Europäischen Union stehen
Heinz Pabisch, Präsident der Action Group Gigabit Fiber Access in der CMG

Wien (OTS) - In den letzten Jahrzehnten nahm die Vielfalt in der Telekommunikation kontinuierlich ab. Von ursprünglich sechs Mobilfunkern werben aktuell nur mehr drei um die Gunst der Kunden. Besonders bei den Internet-Diensteanbietern verkleinerte sich das Feld von einigen Hundert auf heute rund 50. „Wir sehen hier eine Entwicklung, die deutlich im Widerspruch zu den Zielen der Informations- und Medien-Vielseitigkeit der Europäischen Union stehen“, macht Heinz Pabisch, Präsident der Action Group Gigabit Fiber Access in der CMG aufmerksam.

Ein neuer Typ von Telekomunternehmen bringt Abwechslung: „Wholesle-Only-Betreiber“ bieten leistungsfähige Glasfaser-Infrastruktur und Basisfunktionalität, die es den Konsumenten erlauben, beliebig viele Dienste von verschiedenen Anbietern auch gleichzeitig in Anspruch zu nehmen. Ein Umstieg auf ein anderes Netz ist dabei nicht mehr erforderlich.

Erstmalig verschaffte die Computer Measurement Group (CMG) letzte Woche bei einem Symposium in Graz dem interessierten Publikum eine Übersicht über die Besonderheit und Leistungsfähigkeit dieser neuen Anbieter. Österreichische Pioniere wie die Pilotregion Ybbstal und zwei weitere aus dem Waldviertel und Wiener Raum wurden beim Gastgeber Citycom Graz präsentiert. Zahlreiche Stadtwerke evaluieren nun ebenfalls die neuen Möglichkeiten Glasfaser-Infrastrukturen über diesen Ansatz langfristig zu finanzieren und besser zu bewirtschaften.

Die flächendeckende Anbindung aller Haushalte sowie der Gewerbe- und Verwaltungseinrichtungen mit Glasfaser wird heute als grundlegende Daseinsvorsorge vergleichbar mit Strom, Wasser, Kanal oder dem Straßennetz betrachtet. Jedes Gebäude sollte daher mit einem Glasfaser-Anschluss ausgestattet werden. Dies bedarf einerseits hoher Investitionen, eröffnet jedoch anderseits gerade für den kommunalen Bereich neue Erlösquellen. Initiativen aus Skandinavien verdeutlichen wie Glasfaser-Infrastrukturen sowohl im urbanen (Beispiel der Stadt Stockholm „Stokab“), als auch im ruralen und ländlichen Raum finanzierbar werden. Der Wettbewerb, der sich mit dem Wholesale-Only-Modell nun auf die Ebene der Dienste verlagert, bringt dem Nutzer gute Leistungen zu attraktiven Preisen. „Und das Beste, wir können uns jetzt die einzelnen Dienste individuell aussuchen“, meinte ein Teilnehmer des CMG-Symposiums auf den Punkt gebracht.

Der CMG Fiberday 2018 am 29. November im Congress Innsbruck ist die nächste Gelegenheit Daten und Fakten aus erster Hand von prominenten und engagierten Vertretern rund um den laufenden Glasfaser-Ausbau zu erhalten.

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www.cmg-ae.at

www.gigafiber.at

www.open-net.at

netz.optisis.at

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