Strekin AG gibt Veröffentlichung wichtiger "In-vivo"-Daten über Mechanismen des STR001 bei der Behandlung von sensorineuralem Hörverlust bekannt

Basel, Schweiz (ots/PRNewswire) -

Die Strekin AG, ein biopharmazeutisches Unternehmen der klinischen Phase, hat heute die Veröffentlichung wichtiger wissenschaftlicher Daten über die Wirksamkeit und den Wirkmechanismus ihres führenden Wirkstoffkandidaten, STR001, für präklinische Modelle von sensorineuralem Hörverlust bekannt gegeben. Forschungsleiter waren Dr. Anna Fetoni und Prof. Gaetano Paludetti, renommierte medizinische Forscher an der Università Cattolica del Sacro Cuore in Rom. Der wissenschaftliche Artikel mit dem Titel "Pioglitazon als wirksames therapeutisches Ziel zur Vorbeugung von oxidativen/entzündungsbedingten Cochlea-Schäden aufgrund von Lärmeinwirkung" wurde in Frontiers in Pharmacology veröffentlicht, einer führenden Fachzeitschrift auf diesem Gebiet.[1]

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"Durch unsere Arbeit haben wir festgestellt, dass eine einzige Injektion von STR001 ins Mittelohr sehr effektiv ist, um die Wiederherstellung des Gehörs durch Rettung von auditiven Haarzellen nach lärmbedingten Traumata bei Ratten zu fördern", sagte Dr. Fetoni. "Es hat uns gefreut zu sehen, dass STR001 mehrere positive Effekte zeigt, darunter eine signifikante antioxidative und entzündungshemmende Aktivität in äußerst wichtigen Cochlea-Strukturen. Dies stellt einen bedeutenden Fortschritt in der Hörforschung dar und wir glauben, dass STR001 die Möglichkeit bietet, das Leben von Menschen, die an sensorineuralen Hörverlusten leiden, positiv zu beeinflussen."

"Unsere Strategie, neue Indikationen für zugelassene Medikamente zu erforschen, hat uns dazu geführt, dass wir STR001 als neue potenzielle Therapie für sensorineuralen Hörverlust entdeckt haben", sagte Dr. Alexander Bausch, CEO von Strekin. "STR001 basiert auf dem antidiabetischen Medikament Pioglitazon, dies hat es uns ermöglicht, schnell zu klinischen Studien überzugehen. Zurzeit führen wir unter dem Namen RESTORE eine klinische Phase-3-Studie mit STR001 bei plötzlichem sensorineuralen Hörverlust in Europa durch. Im vergangenen Jahr erhielten wir dafür von der Europäischen Arzneimittelagentur die Ausweisung als Arzneimittel für seltene Leiden (Orphan Disease Designation). Dies eröffnet die Möglichkeit eines beschleunigten Prozesses, um STR001 den Patienten in Europa nach erfolgreichem Abschluss der Studie zur Verfügung zu stellen."

Über plötzlichen Hörverlust

Plötzlicher sensorineuraler Hörverlust ist ein abrupter Hörverlust, der ohne Vorwarnung und oft ohne Ursache eintritt. Weitere Symptome können Klingeln in den Ohren (Tinnitus) und Schwindelgefühle (Vertigo) sein. Plötzlicher Hörverlust ist ein medizinischer Notfall. Menschen, die eine plötzliche Veränderung ihres Gehörs wahrnehmen, sollten sich unverzüglich an einen Arzt wenden. Hörverlust macht Aktivitäten, die die meisten Menschen für selbstverständlich halten, einschließlich sozialer Interaktionen mit Freunden und Familie oder Kommunikation am Arbeitsplatz, schwierig oder gar unmöglich.

Über Strekin

Die Strekin AG ist ein biopharmazeutisches Unternehmen der klinischen Phase in Basel, Schweiz. Strekin wird von einem Expertenteam geleitet, das über umfangreiche Erfahrung mit der Erforschung, Entwicklung und Vermarktung neuer Medikamente verfügt. Strekin erforscht das Potenzial von Medikamenten, die auf durch Zellstress verursachte Entzündungswege abzielen, für Therapien bei anderen Krankheiten. Strekin führt zurzeit eine placebokontrollierte, randomisierte, klinische Phase-3-Studie mit STR001 bei Patienten durch, bei denen ein plötzlicher sensorineuraler Hörverlust eingetreten ist (RESTORE). Dieser Prozess wird voraussichtlich bis Ende 2019 Ergebnisse bringen.

Literaturhinweis:

[1] Paciello F., Fetoni A., Rolesi, R., Wright M.B., Grassi C., Troiani, D. und Paludetti G. Pioglitazone represents an effective therapeutic target in preventing oxidative/inflammatory cochlear damage induced by noise exposure. (Pioglitazon stellt ein effektives therapeutisches Ziel für die Verhinderung von oxidativen/entzündlichen, durch Lärmeinwirkung verursachten Cochlea-Schäden dar.) Front. Pharmacol. doi: 10.3389/fphar.2018.01103

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