Welt-Ei-Tag: AMA-Qualität ist relevantes Kaufkriterium für Wiener Schulen

Blass begrüßt neue Standards bei Beschaffung von Eiprodukten für öffentliche Einrichtungen

Wien (OTS) - Die AMA Marketing begrüßt die neuen Standards in der öffentlichen Beschaffung von Eiern und Eiprodukten. Dieses Thema stand heute auch im Mittelpunkt der Pressekonferenz anlässlich des Welt-Ei-Tages, der am 12. Oktober begangen wird. Auch die neuen Zahlen der RollAMA (rollierende Agrarmarktanalyse) zeigen, dass das Ei absatzmäßig auf dem richtigen Weg ist.

Immerhin wurden im ersten Halbjahr 2018 österreichweit mehr als 403 Mio. Eier eingekauft. Das bedeutet ein Plus von 3,5% gegenüber dem Vergleichszeitraum 2017, worüber die Eierproduzenten erfreut sind.

"Die von der Wiener Umweltschutzabteilung MA 22 in Zusammenarbeit mit der österreichischen Geflügelwirtschaft erarbeiteten neuen, höheren Standards für Eier und Lebensmittel mit Eianteil in der öffentlichen Beschaffung in Wien, beispielsweise an Schulen, sind ein großer Schritt vorwärts und ein wichtiges Signal für die gesunde Ernährung von Kindern. Heimische Qualität sowie die Transparenz bei AMA-Gütesiegelprodukten war und ist gerade bei Eiern ein relevantes Kriterium für die Kaufentscheidung der Konsumenten", erklärte AMA Marketing-Geschäftsführer Michael Blass.

"Das gemeinsame Bekenntnis der Ei-Branche zur Qualität - zu der als integraler Bestandteil auch das Tierwohl gehört - ist einer der Hauptgründe, warum anlässlich des Welt-Ei-Tages 2018 Erfreuliches angekündigt werden kann. Die hier präsentierten höheren Standards für Eier und Lebensmittel mit Eieranteil erfüllen einen Herzenswunsch der Verbraucher und damit auch der AMA Marketing", betonte Blass. Gut zwei Drittel der Verbraucher legen laut der RollAMA-Motivanalyse Wert darauf, dass die von ihnen verzehrten Eier ein heimisches Erzeugnis sind.

Ein wesentliches Indiz hierfür ist der seit Jahren kontinuierliche Zuwachs an AMA-Gütesiegel-Betrieben. 708 Legehennen-Betriebe nehmen am Gütesiegelprogramm teil. Oder anders gesagt: 81% der in Österreich registrierten Legehennen werden nach strengen AMA-Richtlinien betreut.

Marktanteil von Bio- und Freilandeiern steigt

Bei Freiland-Eiern ist der Marktanteil im ersten Halbjahr 2018 gegenüber 2017 wertmäßig von 27,7 auf 28,7% gestiegen. Parallel dazu erhöhte sich der wertmäßige Marktanteil von Bio-Eiern von 21,6 auf 22,2%. "Das scheinen zunächst keine Steigerungen zu sein, die Anlass zu Euphorie geben. Dahinter stehen aber Zahlen, die sehr wohl positiv stimmen können. Da ist zum einen die Tatsache, dass Bio- und Freilandeier nunmehr 51% Anteil am Ei-Markt in Österreich haben. Zusätzlich stieg der Eier-Absatz im ersten Halbjahr um 3,5% und die entsprechenden Ausgaben nahmen um 8,4% zu", so Blass. Hinzu komme dezenter "Rückenwind" durch die seit 2016 leicht gestiegenen Preise bei Bio-Eiern (+1 Cent) auf 42 Cent.

"Die Konsumentinnen und Konsumenten vertrauen also nicht nur auf die Qualität heimischer Eier, sie sind auch bereit, dafür mehr Geld auszugeben", unterstrich Blass. Der heimische Pro-Kopf-Verbrauch beträgt 239 Eier im Jahr, er ist damit so hoch wie seit 1997 nicht mehr. (Schluss)

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