Pensionistenverband/Kostelka: Türkis-Blaue Pensionsanpassung 2019 bringt massiven Kaufkraftverlust

„Fake-News“ der Regierung bezüglich vergangener Anpassungen

Wien (OTS) - Ohne ein einziges Wort mit den Pensionistenvertretern zur reden, geschweige denn zu verhandeln, zieht die türkis-blaue ihre Pensionsanpassung für 2019 durch. Pensionistenverbands-Präsident Dr. Peter Kostelka dazu: „Die 2,0 bis 2,6 Prozent brutto sind angesichts einer realen Nettoteuerung von rund 4 Prozent eindeutig zu wenig! Die Regierung beschert den Pensionisten einen massiven Kaufkraftverlust!“

Der Pensionistenverband hat bereits im August eine Anhebung der Pensionen um 4 Prozent gefordert.

Dass die Regierung damit rückwirkend irgendwas bei den Pensionen reparieren würde, bezeichnete Kostelka als „Fake-News!“

Dazu legte Kostelka folgende Daten vor:
2018: Anpassung 2,2 Prozent für 1,7 Millionen Pensionisten bei einer Verteuerung des Mini-Warenkorbes (repräsentiert den wöchentlichen Einkauf) von ebenfalls 2,2 Prozent.
2019: Anpassung von 2,6 Prozent für nur 1,1 Millionen Pensionisten bei einer Verteuerung des Mini-Warenkorbes von 3,9 (!) Prozent.
(Im Anhang wird eine Grafik zur Verfügung gestellt!)

Kostelka: „Das zeigt den massiven Kaufkraftverlust. Das ist keine Entlastung, das ist eine Belastung! Die Regierung streut den Pensionisten Sand in die Augen!"

Für morgen Dienstag, 9. Oktober 2018 ist ein seit langem terminisiertes Gespräch der Pensionistenvertreter mit Kanzler Kurz vorgesehen. Kostelka: „Dass die Regierung nun ohne dieses Gespräch abzuwarten bereits das Pensionsanpassungs-Gesetz beschlussreif vorlegt und damit den Kaufkraftverlust besiegelt ist gelinde gesagt eine Provokation.“

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Pensionistenverband Österreichs
Andreas Wohlmuth
Generalsekretär
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