Mehr als 100.000 Portfolio-Mappen zur Berufsorientierung: Die AK unterstützt Schüler auf dem Weg in die Arbeitswelt

linz (OTS) - Die Wahl des richtigen Berufes ist für Jugendliche nicht leicht. Um im Dschungel der vielfältigen Angebote den Durchblick zu bewahren und sich auf eigene Stärken und Interessen zu fokussieren, hat die AK Oberösterreich auch heuer wieder eine Berufsorientierungs-Mappe aufgelegt, die Schüler/-innen der 7. und 8. Schulstufe in diesem Prozess begleitet und unterstützt. Neu ist, dass es ab heuer ein Angebot speziell für Schüler/-innen der 9. Schulstufe gibt. Seit der Erstauflage 2011 wurden bereits mehr als 100.000 Portfolio-Mappen an oberösterreichische Jugendliche ausgegeben.

 Die Berufsorientierungs-Mappe „My Future – Schritt für Schritt zum Wunschberuf“ wurde zu Schulbeginn kostenlos an 14.000 Schülerinnen und Schüler im gesamten Bundesland verschickt. Die neue Portfolio-Mappe „My future 15+“ ging an 4000 Jugendliche. Die Mappen stellen ein persönliches Portfolio für die Berufswahl dar und beinhalten vielfältige Arbeitsaufträge, die die Schüler/-innen dabei unterstützen, ihre persönlichen Interessen, Stärken, Werte und Ziele zu reflektieren. In vielen Übungen wird das Feedback von Eltern, Freunden, etc. eingeholt, um eine fundierte und selbstbestimmte Berufswahl-Entscheidung treffen zu können. „Seit 2011 haben mehr als 100.000 Jugendliche diese Unterstützung der Arbeiterkammer in Anspruch genommen“, sagt AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer. Für die Lehrer/-innen werden u.a. ein Handbuch zur Unterrichtsgestaltung sowie Fortbildungsseminare zum Thema Berufsorientierung zur Verfügung gestellt.

 Auch die Eltern profitieren vom Einsatz der Mappe im Unterricht. Sie werden immer wieder angeregt, gemeinsam mit ihrem Kind Fragestellungen zu bearbeiten und es so konstruktiv bei den wichtigsten Schritten auf dem Weg zum Wunschberuf zu begleiten. „Die Eltern bekommen dadurch einen Überblick über den aktuellen Stand ihres Kindes im Berufsorientierungsprozess und können es so entsprechend unterstützen“, erklärt Dr. Johann Kalliauer.

 „Berufsorientierung muss für Jugendliche alle Möglichkeiten beinhalten – von der Lehre bis hin zur höheren Bildung auf den Universitäten. Das ist der AK besonders wichtig, weil die richtige Berufs- und Bildungswahl zukünftige Lebenschancen wesentlich beeinflusst. Darum ist eine intensive Auseinandersetzung der Jugendlichen und ihrer Eltern mit allen möglichen Bildungs- und Berufswegen so wichtig. Wir unterstützen sie bei dieser schwierigen Entscheidung“, sagt der AK-Präsident.

 Gleichzeitig spart Kalliauer nicht mit Lob an den Schulen: „Unsere jahrelangen Aktivitäten und Forderungen und unsere vielfältigen Angebote haben ganz klar ein Umdenken und viele positive Initiativen bewirkt. Es gibt heute an den Schulen nicht nur ein deutliches Mehr an Berufsorientierung, sondern auch sehr viele moderne, stärkenorientierte Ansätze im Berufsorientierungsunterricht.“

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