SP-Hundsmüller: „Jobs im Land für die Besten, nicht nur für die Schwärzesten!“

SPÖ NÖ fordert nach aktuellen Geschehnissen Transparenz und Chancengleichheit

St. Pölten (OTS) - „Nach den letzten Vorkommnissen rund um die Personalvertretungswahl ist ein Objektivierungsgesetz für den NÖ Landesdienst unumgänglich!“, fordert der Klubobmann der SPÖ NÖ, LAbg. Reinhard Hundsmüller. Die Tatsache, dass die PV-Wahl still und heimlich von März 2019 auf den 23. und 24. Oktober 2018 vorverlegt wurde, würde dem Fass den Boden ausschlagen, so Hundsmüller: „Ohne einen Mucks der ÖVP-nahen Personalvertreter (FCG) wurde die Wahl um ein halbes Jahr nach vorne verlegt und die Bewerbungsfrist ist somit verstrichen. In 169 von 170 Dienststellen in Niederösterreich steht nur eine Fraktion auf dem Stimmzettel - somit haben etwa 15.000 MitarbeiterInnen keine Wahl. Das ist untragbar und widerspricht jeglichem Demokratieverständnis!“

Für die SPÖ NÖ stellt sich in dieser Causa die Frage, was die FCG mit derartigen Aktionen erreichen will. Um parteipolitischer Postenvergabe im Landesdienst einen Riegel vorzuschieben, fordert die SPÖ NÖ ein dringend notwendiges Objektivierungsgesetz. Durch die derzeit geltende Rechtslage sei keinesfalls gewährleistet, dass alle BewerberInnen dieselben Chancen auf eine Anstellung im NÖ Landesdienst hätten – mit dem Einsatz eines Objektivierungsgesetzes wäre das laut Hundsmüller sehr wohl der Fall. „Es geht hier um Transparenz und Chancengleichheit. Die aktuellen Geschehnisse zeigen deutlich auf, dass hier akuter Handlungsbedarf besteht – anders sind die Taten der FCG nicht zu werten. Wir wollen, dass die Besten einen Job im Land NÖ (LehrerIn, KindergärtnerIn, etc.) bekommen, und nicht die Schwärzesten!“, so Klubobmann Reinhard Hundsmüller abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

SPNÖ-Landtagsklub
Sebastian Thumpser
Pressesprecher
0676/7898189
sebastian.thumpser@spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSN0001