- 06.10.2018, 09:00:16
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Stadträtin Gaal: Kostenlose Überprüfung statt teurer Abzocke!
Wenn der Verdacht besteht, zu viel Miete zu zahlen: Gratis prüfen lassen, statt hohe Provisionen an Prozessfinanzierer zahlen
Utl.: Wenn der Verdacht besteht, zu viel Miete zu zahlen: Gratis
prüfen lassen, statt hohe Provisionen an Prozessfinanzierer
zahlen =
Wien (OTS) - Immer mehr sogenannte „Prozessfinanzierer“ versuchen,
das schnelle Geld mit MieterInnen in Altbauwohnungen zu machen.
Frauen- und Wohnbaustadträtin Kathrin Gaal warnt vor
Keilermethoden: „Es gibt neuerdings Prozessfinanzierer, die auf der
Suche nach Kundschaft von Tür zu Tür gehen. Einige geben sich sogar
als Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt aus. Ziel dabei ist,
Mieterinnen und Mieter dazu zu überreden, sehr hohen
Provisionszahlungen zuzustimmen.
Dagegen hilft die Mieterhilfe der Stadt kostenlos dabei, zu viel
bezahlte Altbaumieten zurückzufordern.“
Im Rahmen einer gemeinsamen Aktion der Mieterhilfe mit der
Mietervereinigung Österreich kommen betroffene MieterInnen nun noch
schneller und einfacher zu ihrem Recht. Auch andere
Mieterschutzorganisationen sind dazu eingeladen, sich zu beteiligen,
um so möglichst vielen WienerInnen bei der Durchsetzung ihrer Rechte
zu helfen. ****
MitarbeiterInnen der Stadt Wien und der Mieterhilfe kommen nie
ohne Vorankündigung und haben immer einen Dienstausweis, den diese
jederzeit vorzeigen können. Es kann davon ausgegangen werden, dass
die Prozessfinanzierer in erster Linie lukrative Fälle annehmen.
Mittels durchgeführtem „Schnellcheck“ werden nur wenige Daten
abgefragt, die oft zu sehr ungenauen Ergebnissen führen und fast
immer den Verdacht nahelegen, dass aktuell zu viel Miete bezahlt
wird.
Warum die Praxis dieser Anbieter problematisch ist, erklärt der
Leiter der Mieterhilfe der Stadt Wien, Christian Bartok: „Diese
,Firmen‘ verlangen bis zu 45% als Provision des zurückgeforderten
Betrages! Und das nicht nur für zu viel bezahlte Miete in der
Vergangenheit, sondern auch für die künftige Ersparnis – bis zu drei
Jahre im Voraus. Das kann sich dann in vierstelligen Eurobeträgen
niederschlagen. Von der Rückzahlung und der ersparten Miete bleibt
den Mieterinnen und Mietern dann nur mehr wenig übrig, wie unsere
Beratungspraxis zeigt.“
Gemeinsame Unterstützungs-Aktion für MieterInnen im Altbau
Sollte sich beim kostenlosen Mietencheck der Mieterhilfe
herausstellen, dass zu viel Miete bezahlt wird, folgt die Empfehlung,
einen entsprechenden amtlichen Antrag auf Überprüfung des Mietzinses
zu stellen. Sollten die MieterInnen ein solches Verfahren anstreben,
rät die Mieterhilfe zu einer Begleitung durch eine
Mieterschutzorganisation.
Um den MieterInnen noch schneller und einfacher zu ihrem Recht zu
verhelfen, gibt es ab Montag, den 8.10.2018 zeitlich befristet bis
30.11.2018 eine Kooperation der Mieterhilfe der Stadt Wien und der
Mietervereinigung Österreichs (MVÖ).
Die MVÖ übernimmt auf Empfehlung der Mieterhilfe gegebenenfalls
die Vertretung der MieterInnen bei einem Verfahren auf Überprüfung
des Mietzinses bei der Schlichtungsstelle für wohnrechtliche
Angelegenheiten (MA50).
In diesen Fällen wird der Mitgliedsbeitrag, falls MieterInnen noch
nicht Mitglied sind, gestundet und erst dann verrechnet, wenn das
Verfahren beendet ist und die MieterInnen ihr Geld zurückbekommen
haben. Somit müssen betroffene MieterInnen den Prozess nicht nur
nicht selbst finanzieren, sondern sie haben auch keine
Einstiegskosten.
Die Mieterhilfe unterstützt kostenlos, kompetent und konsequent
Die Unterstützung der Mieterhilfe der Stadt Wien ist immer
kostenlos! Sie bietet MieterInnen ein umfassendes, Beratungspaket an,
das Mietzins, Betriebskosten, verbotene Ablösen, vertragswidrige
Klauseln im Mietvertrag, Erhaltungspflichten des Vermieters etc.
einer gründlichen Prüfung durch ExpertInnen unterzieht.
Der kostenlose Mietenrechner steht rund um die Uhr für einen
ersten Check der Miete unter https://mieterhilfe.at/ zur Verfügung.
Sollte sich bereits beim Online-Check herausstellen, dass man zu viel
Miete bezahlt, lohnt sich jedenfalls ein persönlicher Beratungstermin
bei der Mieterhilfe. Nach dem kostenlosen Beratungsgespräch und der
Überprüfung der Miete durch die ExpertInnen der Mieterhilfe, können
die weiteren Schritte gemeinsam besprochen werden. (Schluss) wsw/da
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