Einladung zur Pressekonferenz zur ISSW2018

Neue Strategien zum Schutz gegen Lawinen - Betrachtungen aus wissenschaftlicher, praktischer und gesellschaftlicher Sicht

Wien (OTS) - 58 % der österreichischen Landesfläche (83.855 km²) sind von alpinen Naturgefahren gefährdet, 17 % benötigen intensiven Schutz vor Wildbächen, Lawinen und Erosion. Jährlich werden vom Bund finanzielle Mittel in der Höhe von rund 85 Mio. EUR aus dem Katastrophenfonds für den Schutz vor Wildbächen, Lawinen und Erosion bereitgestellt. Gemeinsam mit Beiträgen der Bundesländer und Interessenten (Gemeinden, Wassergenossenschaften, sonstige) stehen damit pro Jahr rund 160 Mio. EUR für Investitionen in aktive Schutzmaßnahmen der Wildbach- und Lawinenverbauung (WLV) zur Verfügung.

Die Summe der Wildbach- und Lawinenschadereignisse nahm in den letzten Jahrzehnten – trotz Klimawandel – ab. Dies ist maßgeblich auf die effiziente Planung und Umsetzung von aktiven und passiven Schutzmaßnahmen, die durch die verbesserten Beurteilungs- und Entscheidungsgrundlagen ermöglicht wird, zurückzuführen.  

Teilnehmer:

DI Maria PATEK, MBA (Leiterin der Sektion Forstwirtschaft und Nachhaltigkeit des BMNT)

Anton MATTLE (Landtagsvizepräsident, Land Tirol)

Dr. Karl KLEEMAYR (Leiter des Instituts für Naturgefahren - BFW, Wien)

Dr. Peter MAYER (Leiter des Bundesforschungszentrums für Wald, Wien)

DI Gebhard WALTER (Leiter der Wildbach- und Lawinenverbauung Tirol)

Dr. Rudi MAIR (Leiter des Lawinenwarndienstes Tirol) 


Zeit:
Montag, 08. Oktober 2018, 10:00 Uhr 

Ort:
Saal New Orleans von Congress Innsbruck
Rennweg 3
6020 Innsbruck

Auskünfte und Rückfragen: 
Marianne Schreck, 0043 664/453 66 00, marianne.schreck@bfw.gv.at

Rückfragen & Kontakt:

Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus
+43 1 71100 DW 606823, 606918
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