Bayr gratuliert Nadia Murad zum Friedensnobelpreis

„Sexueller Missbrauch ist unter keinen Umständen zu tolerieren“

Wien (OTS/SK) - „Dass Nadia Murad den Friedensnobelpreis erhält, ist als klares Zeichen gegen sexuellen Missbrauch in jeder Form zu verstehen, sei es als Kriegsmittel oder im häuslichen Umfeld“, betont Petra Bayr, SP-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, anlässlich der heutigen Verkündung der FriedensnobelpreisträgerInnen. Nadia Murad wurde 2014 von der islamisch-fundamentalistischen Miliz Islamischer Staat (IS) entführt und vom IS versklavt, mehrfach vergewaltigt und gefoltert. Murad gelang von Mossul aus die Flucht mit Hilfe einer muslimischen Familie in ein Flüchtlingslager. „Nadia Murad hat sich als kämpferische Verfechterin des jesidischen Volkes ausgezeichnet und so die Rechte von Minderheiten und von Frauen verteidigt“, ehrt Bayr den Einsatz von Murad. ****

„Ich freue mich sehr, dass Nadia Murad den Friedensnobelpreis erhält, weil ich sie als mutige Frau und Menschenrechtsverteidigerin schon vor längerem persönlich kennen lernen durfte und sie für den „Defender of Democracy Award“ 2017 vorgeschlagen habe, mit dem sie dann auch im Dezember des Vorjahres in Mailand ausgezeichnet worden ist“, führt Bayr aus. Der Defender of Democray Award ehrt Personen, die sich für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit einsetzen. Der Preis wird jährlich von Parliamentarians for Global Action (PGA), dessen Kassierin Bayr ist, vergeben. PGA ist eine Nicht-Regierungsorganisation, die Abgeordnete nationaler Parlamente in deren Einsatz für die Menschenrechte, Rechtsstaatlichkeit, Demokratie, Nicht- Diskriminierung, menschliche Sicherheit und Gendergerechtigkeit vereint. (Schluss) mr/mp

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