NEOS zu Keyl: Postenschacher der FPÖ kennt offenbar keine Grenzen

Niki Scherak: „Es sollte nicht sein, dass Jobs in Ministerien ohne Ausschreibung vergeben werden.“ - NEOS stellen parlamentarische Anfrage.

Wien (OTS) - Auf Kritik stößt die Besetzung des von der FPÖ ins Rennen geschickten und letztlich verhinderten Fast-Bundesverwaltungsrichters Hubert Keyl als Abteilungsleiter im FPÖ-geführten Verkehrsministerium: „Der Postenschacher der FPÖ kennt offenbar keine Grenzen. Dass Hubert Keyl nach seiner gescheiterten Ernennung nun im Verkehrsministerium in einer Leitungsposition versorgt wird, ist einigermaßen dreist. Dass dessen Vergangenheit für FPÖ-Minister Hofer zudem kein Problem darstellt, ist jedenfalls höchst bedenklich."

Für Scherak ist auch die Besetzung dieses Postens ohne Ausschreibung überaus problematisch: „Jobs in Ministerien sollten doch nicht einfach ohne Ausschreibung vergeben werden. Das öffnet Tür und Tor für Freunderlwirtschaft und Postenschacher. Es sollte eigentlich üblich sein, Jobs in öffentlichen Institutionen jedenfalls öffentlich auszuschreiben und die Anforderungen anhand eines objektiven und transparenten Kriterienkatalogs festzulegen.“

NEOS werden daher eine parlamentarische Anfrage an FPÖ-Verkehrsminister Norbert Hofer stellen, um einerseits zu erfahren wie genau es zu dieser Besetzung gekommen ist und wie generell mit der Vergabe offener Stellen im Verkehrsministerium umgegangen wird.

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