VSStÖ ad Wissenschaftsministerium und Uni Wien: Machen Sie sich auf Widerstand gefasst!

Schwarz-Blau spielt mit der Zukunft von Tausenden jungen Menschen.

Wien (OTS) - Am 24. September starteten die Verhandlungen zu den Leistungsvereinbarungen für die Periode 2019-2021 zwischen dem Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung und den 22 öffentlichen Universitäten. Oberste Priorität seien die Universitätsfinanzierung NEU und die Verbesserung der Betreuungsverhältnisse. Die Universität Wien schloss gestern als eine der ersten Hochschulen die Budgetverhandlungen ab. Dabei kam heraus, dass die Studiengänge Jus, Politikwissenschaften, Soziologie, Kultur- und Sozialanthropologie, Anglistik, Translationswissenschaften und Chemie ab 2019 beschränkt sein werden.

„Mit diesen neuen Regelungen ist der Startschuss zu noch mehr Zugangsbeschränkungen gefallen. Es ist nur ein Vorgeschmack darauf, was angehenden Studierenden österreichweit drohen wird.“, so Katharina Embacher, Vorsitzende* des Verband sozialistischer Student_innen (VSStÖ). „Anstatt Studienplätze gegen höheres Budget einzutauschen und somit das Recht auf Bildung einzuschränken, fordern wir alle Rektor_innen dazu auf, sich für eine echte Orientierungsphase, bessere Vereinbarkeit von Studium und Arbeit und einen freien und offenen Hochschulzugang einzusetzen.“, betont Embacher anschließend.

„Zugangsbeschränkungen führen immer zu einer massiven sozialen Selektion. Sie können niemals für eine faire Chancenverteilung sorgen. Vielmehr werden angehende Studierende aus Familien, die über keinen akademischen Hintergrund oder ausreichend finanzielle Mittel für die Vorbereitungskurs-Industrie verfügen, davon abgeschreckt ein Studium zu beginnen.“, so Eva Sager, Vorsitzende* des VSStÖ Wien.

„Als VSStÖ werden wir niemals aufhören für einen freien und offenen Hochschulzugang zu kämpfen. Das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung und Rektor der Universität Wien, Heinz Engl, können sich schon mal auf lauten Widerstand gefasst machen!“, kündigen Embacher und Sager abschließend an.

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Pressesprecherin*
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