Yildirim: „#metoo hat das Thema sexuelle Gewalt ein Stück weit aus der Tabuzone geholt“

Zeit des Schweigens und Wegschauens muss endlich vorbei sein

Wien (OTS/SK) - „Das vergangene Jahr hat ausgehend von der #metoo-Bewegung deutlich gemacht, wie weit verbreitet Machtmissbrauch, sexuelle Belästigung und sexuelle Gewalt in unserer Gesellschaft immer noch sind. Entschlossen dagegen vorgehen, sensibilisieren, aufklären und ganz besonders die Betroffenen ernst nehmen, das sehe ich als klaren Handlungsauftrag für die Politik“, so SPÖ-Landesfrauenvorsitzende Nationalrätin Selma Yildirim. Die Tirolerin hat daher bereits mehrere parlamentarische Initiativen zu den Vorwürfen rund um den Skisport oder die Festspiele Erl gesetzt. ****

Die Diskussionen, die #metoo ausgelöst haben, können der Anfang eines gesellschaftlichen Wandels sein, der dringend notwendig ist. Speziell im Sport und im Kulturbereich sind zahlreiche Fälle von betroffenen Frauen und Männern öffentlich geworden. „Die Zeit des Schweigens und Wegschauens muss endlich vorbei sein. #metoo hat sexuelle Gewalt und Machtmissbrauch ein Stück weit aus der Tabuzone geholt. Bleiben wir dran, reden wir darüber.“

„Das Ausnützen von Machtverhältnissen, unerwünschtes Begrapschen oder verbale Anzüglichkeiten, es muss klar sein, dass das keine Kavaliersdelikte sind, über die hinweggelächelt wird. Es geht nicht um einen Kampf der Geschlechter, aber das sind Grenzüberschreitungen, die in einem respektvollen Miteinander nichts verloren haben“, sagt Yildirim. Für Yildirim steht auch eindeutig fest, dass es einen klaren Unterschied zwischen einem Flirt und einer sexuellen Belästigung gibt: „Diesen sollte eigentlich jeder kennen und daran gibt es nichts zu deuteln. Es ist daher auch wichtig, dass wir den Schutz vor sexuellen Übergriffen ausbauen und nicht zulassen, dass eine Opfer-Täter-Umkehr betrieben wird.“ (Schluss) up/mp

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