Gleichstellung von Gas-Mobilität mit E-Mobilität gefordert

Wien (OTS) - Die Regierung beschließt heute im Ministerrat eine Reihe von weiteren Ausnahmen für Elektroautos. Der Fachverband Gas Wärme fordert dieselben Ausnahmen für die sauberen Erdgasautos ein – denn die gasbetriebenen Modelle haben unterm Strich eine bessere CO2-Bilanz, emittieren keinen Feinstaub und sind für kleinere Einkommen leistbar und alltagstauglich. Eine ehrliche Mobilitätswende braucht alle Alternativen.

Wenn die Regierung heute im Ministerrat Vorteile für E-Autos wie die Befreiung von IGL-Tempolimits und Fahrverbote auf Busspuren aufhebt, fordert der Fachverband Gas Wärme dieselben Vorteile auch für gasbetriebene Modelle ein. „Denn Erdgasfahrzeuge sind sauber, sicher und günstig“, sagt Mag. Michael Mock, Geschäftsführer des Fachverbands Gas Wärme: „Sie haben über den gesamten Lebenszyklus eines Fahrzeugs sogar eine bessere CO2-Bilanz als E-Autos und haben ebenfalls keine Feinstaubemissionen. Gasfahrzeuge, die erneuerbares Grünes Gas getankt haben, sind darüber hinaus völlig CO2-neutral unterwegs. Damit sind sie in der Umweltbilanz uneinholbar an der Spitze. Daher ist es unverständlich, dass die Gasmobilität gegenüber der Elektromobilität benachteiligt wird.“

Erdgasfahrzeuge sind außerdem sicher, weil die Technologie seit mehr als 20 Jahren erprobt ist und sie sind günstig: Die günstigsten Modelle sind bereits ab rund 10.000 Euro zu haben. Damit kann man auch mit einem kleinen Einkommen bei entsprechender Förderung zum Umwelt- und Klimaschutz beitragen und nicht nur mit den teuren, für viele nicht leistbaren Elektrofahrzeugen. Zusätzlich muss man mit Gasmodellen nicht auf alltagstaugliche Reichweiten verzichten.

Forderungen der Gaswirtschaft

Der Fachverband fordert daher auch für Gasfahrzeuge die Befreiung von IGL-Tempolimits und die Einschränkung von Fahrverboten auf Busspuren ein, denn diese haben die gleichen Umweltvorteile.
Weiters braucht es die gleichen steuerlichen Anreize, um die Gasmobilität attraktiver zu machen. Diese umfassen den generellen Vorsteuerabzug für Gasfahrzeuge sowie die Befreiung von der Sachbezugsbesteuerung für Dienstwägen und der NoVA.

Die Forderung des Fachverbands nach der Gleichbehandlung der Gasmobilität hat vor allem auch einen sozialen Hintergrund: Nicht nur Besserverdiener, die sich Elektrofahrzeuge oft als Zweit- oder Drittauto leisten können, sollen von diesen Vorteilen profitieren können.
„Um diese Gleichstellung mit Elektrofahrzeugen auch sichtbar zu machen, fordern wir das ,grüne amtliche Kennzeichen‘ für Gasautos“, sagt Mock abschließend.

Über Gas

Gas nimmt in der umweltbewussten Energieversorgung eine Schlüsselrolle ein: Die Energie der Zukunft lässt sich effizient und komfortabel fürs Heizen, die Warmwasserbereitung, Kälte- und Stromerzeugung und als Kraftstoff für Automobile einsetzen. Gas verbrennt ohne Feinstaub und Partikel und ist damit der emissionsärmste fossile Energieträger. Er eignet sich hervorragend als Ersatz für Energieträger wie Holz, Holzabfälle, Erdöl oder Kohle, die höhere Umweltbelastungen verursachen.

Weitere Informationen
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Mag. Michael Mock
Geschäftsführer
mock@gaswaerme.at
Tel.: +43/1/513 15 88
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