NEOS: Bei E-Mobilität braucht es einen Blick für das Ganze

Douglas Hoyos: „Das Paket der Bundesregierung hat sehr gute Ansätze, der große Wurf ist es aber noch nicht.“

Wien (OTS) - Grundsätzlich wohlwollend reagiert NEOS-Verkehrssprecher Douglas Hoyos auf die heute von der Bundesregierung vorgelegten Punkte zur Förderung der E-Mobilität in Österreich: „Der Umstieg auf E-Autos muss durch eine Attraktivierung dieser Fortbewegungsmittel unterstützt werden. Neben dem Ausbau des Ladestationen-Netzes sind Vorteile wie die Ausnahme vom 'Lufthunderter' oder beim Parken ein richtiger Ansatz. Nur durch den Umstieg auf emissisonsarme Mobilität kann die Reduktion von Treibhausgasen erreicht werden, zu der sich Österreich im Pariser Klima-Abkommen verpflichtet hat“, betont Hoyos, der allerdings eine ganzheitlichere Klima-Strategie einfordert: „So wichtig der Ausbau der E-Mobilität auch ist, die Bundesregierung hat keinerlei Problembewusstsein dafür erkennen lassen, dass sie nur klimawirksam ist, wenn der Strom, der getankt wird, tatsächlich aus erneuerbaren Quellen kommt, das muss sichergestellt sein. Hier müssen auch entsprechende Maßnahmen gesetzt werden. Und wenn der Bundesregierung Klimapolitik wirklich ein Anliegen ist, würde sie das Projekt 140 auf der Autobahn nicht trotz Kritik des Umweltbundesamtes durchziehen. Evidenzbasierte Politik die zuerst Fakten erhebt und dann entscheidet, sieht anders aus“, stellt der NEOS-Verkehrssprecher abschließend fest.

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