Gesund älter werden in Wien - so geht´s!

Gesundheit kennt kein Alter, deswegen ist Gesundheitsförderung für ältere Menschen eines der Kernthemen der Wiener Gesundheitsförderung.

Wien (OTS) - Mit dem Projekt "Gesund älter werden in Wien" sollen vor allem jene Wienerinnen und Wiener erreicht werden, die bisher kaum oder gar nicht an den zahlreichen Angeboten für Seniorinnen und Senioren teilgenommen haben.

Umgesetzt wird das Projekt in den Bezirken Landstraße, Wieden, Neubau, Alsergrund, Simmering, Meidling, Penzing, Hernals und Liesing. Dabei legt die Wiener Gesundheitsförderung besonderen Wert darauf, Angebote zu schaffen, die zielgerichtet die Interessen und Bedürfnisse der Seniorinnen und Senioren abdecken. Peter Hacker, Stadtrat für Soziales, Gesundheit und Sport, steht hinter dem Projekt: "Gemeinschaft und Aktivitäten, die Freude und Sinn machen, sind wesentliche Faktoren für ein zufriedenes und gesundes Leben im Alter. Gute soziale Kontakte und die Möglichkeit, das eigene Wissen und die eigenen Erfahrungen weiterhin nutzbringend in die Gesellschaft einbringen zu können, sind dafür wichtig."

Zwtl: Stadtteilbegehungen

Wie aber herausfinden, was den Seniorinnen und Senioren wichtig ist? Dafür unternahmen Forscherinnen des Postgraduate Center der Universität Wien im Auftrag von "Gesund älter werden in Wien" gemeinsam mit ihnen so genannte "Stadtteilbegehungen" in deren jeweiligen Heimatbezirken. Sie begleiteten die Menschen bei Erledigungen, Treffen mit Bekannten, Spaziergängen, usw. Daraus entstand nach und nach ein sehr konkretes Bild davon, wie verschiedene Seniorinnen und Senioren "ihren Bezirk" nutzen. Außerdem organisierten die Wissenschafterinnen Gesprächsgruppen, in denen sich nicht mehr erwerbstätige Wienerinnen und Wiener ab 60 Jahren darüber unterhielten, was sie in ihrer Wohngegend unternehmen, was ihnen gefällt, welche sozialen Kontakte sie haben und was ihnen vielleicht auch abgeht.

Die Ergebnisse wurden am Montag im Rahmen der Auftaktveranstaltung im Wiener Rathaus präsentiert und sind eine wesentliche Grundlage für die weitere Arbeit in den jeweiligen Bezirken. Dennis Beck, Geschäftsführer der Wiener Gesundheitsförderung, ist davon überzeugt: "Die wichtigsten Expertinnen und Experten für die Bedürfnisse der Wiener Seniorinnen und Senioren sind sie selbst! Deshalb haben wir ihnen gut zugehört und entwickeln im nächsten Schritt gemeinsam mit ihnen laufend neue und vor allem maßgeschneiderte Angebote."

Zwtl: Angebote, die Sinn machen

Bereits im Frühjahr dieses Jahres öffneten die ersten Grätzel-Cafés von "Gesund älter werden in Wien" ihre Pforten. Diese kostenlosen Treffs für alle nicht mehr erwerbstätigen Wienerinnen und Wiener ab 60 Jahren sind Dreh- und Angelpunkte des Projekts. Sie bieten die ideale Plattform, um Kontakte zu knüpfen und gemeinsame Pläne zu schmieden. In diesem Rahmen ermutigt das Projektteam die Seniorinnen und Senioren auch, eigene Initiativen zu starten, gemeinsame Ideen in die Tat umzusetzen. Gesunde Ideen – wie beispielsweise gemeinsame Ausflüge, regelmäßige Bewegungsangebote und vieles mehr – unterstützt die Wiener Gesundheitsförderung bei der Umsetzung und auch um eine Übernahme der Sachkosten bis maximal 300 Euro kann angesucht werden.

Ein Ansatz, der auch Ingrid Reischl, Obfrau der Wiener Gebietskrankenkasse überzeugt: "Wir wollen unsere Versicherten dabei unterstützen, ein möglichst langes Leben bei bestmöglicher Gesundheit zu führen. Gleichzeitig stehen wir ihnen im Wort, sorgsam mit Beitragsgeldern umzugehen. Deshalb fördern wir Projekte, die sicherstellen, dass treffsicher auf Bedürfnisse eingegangen wird."

Zwtl: Zum Projekt

"Gesund älter werden in Wien" ist ein Projekt der Wiener Gesundheitsförderung, finanziert aus Mitteln des Landesgesundheitsförderungsfonds. Dieser wurde im Zuge der Gesundheitsreform von der Sozialversicherung und der Stadt Wien eingerichtet. Mit der Umsetzung ist eine Arbeitsgemeinschaft – bestehend aus Wiener Sozialdienste, Wiener Hilfswerk, Universität Wien und queraum. kultur- und sozialforschung. – beauftragt.

Weitere Informationen zum Projekt

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Wiener Gesundheitsförderung gemeinnützige GmbH - WiG
Franziska Renner
Leiterin Öffentlichkeitsarbeit
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