„Her mit der Marie!“ heißt es am neuen ORF-„Tatort“

Am 14. Oktober mit u. a. Krassnitzer, Neuhauser und Steinhauer in ORF 2

Wien (OTS) - Nicht nur in der europäischen ORF-Krimi-Eventserie „The Team II“ geht Erwin Steinhauer derzeit unter die Bösewichte des Landes. Auch am neuesten ORF-„Tatort“ hinterlässt er seine Spuren und gerät am Sonntag, dem 14. Oktober 2018, um 20.15 Uhr in ORF 2 ins Visier von Harald Krassnitzer und Adele Neuhauser. In „Her mit der Marie!“ (AT: „Irgendwann …“) gibt Steinhauer einen alteingesessenen Wiener Großkriminellen, dessen Geldbote überfallen wird. Doch wer wäre so lebensmüde, ausgerechnet den „Dokta“ zu berauben? Erste Hinweise lieferte gestern, am Montag, dem 1. Oktober, ein Presse-Abendessen in Anwesenheit von ORF-Fernsehfilmchefin Mag. Katharina Schenk, der Darstellerinnen und Darsteller Harald Krassnitzer, Adele Neuhauser und Erwin Steinhauer, von Regisseurin Barbara Eder sowie Produzent Danny Krausz.

ORF-Premiere für Barbara Eders zweiten ORF-„Tatort“

In weiteren Rollen ihres 19. gemeinsamen ORF-Krimis spielen neben Krassnitzer und Neuhauser u. a. erneut Thomas Stipsits, Hubert Kramar und Simon Schwarz sowie Christopher Schärf und Johannes Krisch. Regie führte die für „Thank You for Bombing“ mehrfach preisgekrönte Barbara Eder, deren „Tatort“-Debüt „Virus“ 2017 zu sehen war. Das Drehbuch stammt vom ebenfalls ausgezeichneten Autorenduo Stefan Hafner und Thomas Weingartner, das damit erstmals für einen „Tatort“ verantwortlich zeichnet. Die Dreharbeiten gingen in Wien und Umgebung, in Niederösterreich sowie im Burgenland über die Bühne. „Tatort – Her mit der Marie!“ ist eine Produktion des ORF, hergestellt von Dor Film.

Das „Tatort“-Jahr 2018

Mit durchschnittlich 1.016.000 Zuseherinnen und Zusehern und einem Marktanteil von 29 Prozent war die ORF-Premiere von „Tatort – Die Faust“ (14. Jänner 2018) unter den erfolgsverwöhnten Austro-Fällen der beliebteste seit Februar 2016 („Tatort – Sternschnuppe“). Doch auch über die heimischen Grenzen hinaus war Christopher Schiers Krimi äußerst erfolgreich und erreichte sogar ein All-Time-High: Mit durchschnittlich 10,54 Millionen Zuseherinnen und Zusehern und einem Marktanteil von 29 Prozent war der Film beim deutschen Publikum der meistgesehene aller bis dahin 42 ausgestrahlten ORF-„Tatort“-Fälle mit Harald Krassnitzer seit deren Start 1999. Mit „Her mit der Marie!“ steht demnächst der zweite von zwei ORF-Krimis auf dem On-Air-Dienstplan für 2018. Nach „Wahre Lügen“ (AT) und „Glück allein“ (AT) ist „Baum fällt“ (AT) der dritte von drei ORF-„Tatort“-Fällen, die 2018 gedreht wurden.

ORF-Fernsehfilmchefin Mag. Katharina Schenk: „Ein außergewöhnlicher ,Tatort‘“

„,Her mit der Marie!‘ ist ein außergewöhnlicher ,Tatort‘. Er ist das ,Tatort‘-Debüt der preisgekrönten Autoren Stefan Hafner und Thomas Weingartner, denen es auch in diesem Film auf einzigartige Art und Weise gelingt, die österreichische Sprache punktgenau zu treffen. Für Barbara Eder ist es zwar kein Debüt – aber sie ist Teil der jungen Generation österreichischer Filmemacherinnen, die zum einen neue Geschichten erzählen und zum anderen einen neuen Blick auf bestehende Formate werfen und damit international erfolgreich sind. Außergewöhnlich sind nicht zuletzt die Darstellerinnen und Darsteller, allen voran Harald Krassnitzer und Adele Neuhauser, die ihren Figuren eine unglaubliche Bandbreite geben. In jedem Biotop sind sie gleichermaßen überzeugend wie herzlich, das macht sie einzigartig. Diese Kombination aus Talent und Kreativität hält den österreichischen ,Tatort‘ – auf unsere ureigene österreichische Art – frisch und relevant.“

Harald Krassnitzer: „Bei all der Komik gibt es auch sehr berührende und traurige Momente.“

Für Harald Krassnitzer ist „Her mit der Marie!“ bereits der 43. Fall als „Tatort“-Kommissar Moritz Eisner. „Es ist so faszinierend, dass wir jedes Mal mit einer neuen Geschichte, einer neuen Aufgabe, einem neuen Ort und einem neuen Team, aber vor allem auch mit neuen Kolleginnen und Kollegen konfrontiert werden, die jeden einzelnen Film bereichern und ihm eine eigene Handschrift geben – so dass unterhalb der Marke ,Tatort‘ ein permanenter, sehr innovativer und kreativer Prozess stattfindet.“ Worum es im aktuellen ORF-„Tatort“ geht? „Um die Marie, das liebe Geld, um einen vermeintlichen Überfall, der gehörig schief geht, und dessen Folgen. Es geht um den Inkasso-Heinzi und dessen Leben und um Beziehungen. Die Geschichte hat viel Humor und Skurrilität, taucht ein in ein Ur-Wiener Biotop mit merkwürdigen Gestalten aus der Unterwelt. Aber bei all der Komik gibt es auch sehr berührende und traurige Momente.“

Adele Neuhauser: „Etwas wirklich Besonderes“

Zum 19. Mal stand Adele Neuhauser als Bibi Fellner für den österreichischen „Tatort“ vor der Kamera. „Es ist für mich gut und richtig, eine gewisse Spannung und Nervosität zu haben – das gehört dazu. Fad wird es nie. Ich gehe immer frisch und aufgeregt in die nächste ,Tatort‘-Folge, die durch Buch, Regie, Drehorte, Kolleginnen und Kollegen immer neu ist.“ Und Neuhauser weiter über den aktuellen Krimi: „Dem Autorenduo ist mit ,Tatort – Her mit der Marie!‘ etwas wirklich Besonderes gelungen, etwas sehr Österreichisches mit einer guten Balance zwischen Humor, Frechheit, Spannung und Thriller. Die Geschichte ist sehr eigenwillig umgesetzt, die Bilder sind anders, und der Look ist ein ganz besonderer – wirklich ein gelungener ,Tatort‘.“

Erwin Steinhauer erneut im „Tatort“-Visier

Erwin Steinhauer ist zum wiederholten Mal in einem ORF-„Tatort“ als Bösewicht zu sehen. „Es gibt natürlich auch positive Figuren, die gut geschrieben sind, aber um miese Typen gut zu schreiben, braucht es weniger, weil sie einfacher spannender und auch schöner zu spielen sind. Als Schauspieler hat man mit solchen Rollen die Chance, etwas auszuleben, das man vielleicht im Privatleben nicht kennt. Der ,Dokta‘, den ich in diesem Film spiele, kommt aus der Rotlichtszene, tritt als Chef in den eigenen Lokalen aber selbst gar nicht auf und ist im Grunde genommen sogar eine total biedere, bürgerliche Existenz. Das Ende der Figur ist nicht ganz so schlimm, wie ich es in anderen ,Tatorten‘ schon erlebt habe, aber es ist auch keines, das ich mir für mich wünschen würde, so viel kann ich schon verraten.“

Regisseurin Barbara Eder: „Eine eigene Welt kreieren“

Barbara Eder führte bei „Her mit der Marie!“ zum zweiten Mal bei einem ORF-„Tatort“ Regie. „Die Dreharbeiten haben sich für mich wie ein Heimspiel angefühlt und hatten etwas sehr Familiäres, aber trotzdem beginnt man bei jedem Film von vorne und versucht, den Autoren gerecht zu werden. Mir ist es wichtig, das emotionale Thema herauszufinden und eine eigene Welt zu kreieren. Dieser ,Tatort‘ steht an der Kippe zwischen Komödie und Ernsthaftigkeit, gerade zum Ende hin wird er zu einem sehr emotionalen Drama – diese Geschichte beinhaltet sehr viel. Insofern war es schon eine große Herausforderung, all dem gerecht zu werden, die richtige Stilistik und den richtigen Look zu finden und die richtige Welt zu schaffen. ,Her mit der Marie!‘ ist ein sehr emotionaler und skurriler ,Tatort‘, in dem uns überspitzte Bilder erwarten, die man vielleicht nicht so oft in einem ,Tatort‘ sieht.“

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