FEEI: 450 neue MINT Fachhochschulplätze sind ein wichtiger Schritt um dem Fachkräftemangel in Österreich entgegenzutreten

Wien (OTS) - „Die Schaffung von 450 neuen MINT Fachhochschulplätzen ist ein sehr wichtiger Schritt um dem Fachkräftemangel in Österreich entgegenzuwirken“, so Lothar Roitner, Geschäftsführer des Fachverbands der Elektro- und Elektronikindustrie. „Es ist sehr zu begrüßen, dass der Bund bis 2022 in den Fachhochschulausbau 36 Mio Euro investiert und wir bedanken uns bei Wissenschaftsminister Faßmann für diese wichtige Maßnahme. Er hat hier absolut richtig erkannt, dass vor allem technische Nachwuchskräfte Österreichs Erfolg in einer wissensbasierten Wirtschaft sichern und dass wir jetzt reagieren müssen, um auch in Zukunft wettbewerbsfähig zu bleiben.“ Die Elektro- und Elektronikindustrie freut sich, dass folglich mit dem aktuellen Wintersemester die Anzahl der MINT-Studienplätze an den Fachhochschulen um 450 zusätzliche Plätze erhöht wird. So wird der Forderung der Wirtschaft und Elektro- und Elektronikindustrie Rechnung getragen, die Zahl der Absolventinnen und Absolventen im MINT-Bereich zu erhöhen.

Die Elektro- und Elektronikindustrie ist eine Hochleistungsbranche Österreichs. Allein im Jahr 2017 ist die Beschäftigung in der Branche um 4,8 Prozent auf einen Höchststand von 65.072 Beschäftigten gestiegen. Der Trend hält auch in den ersten Monaten 2018 an, so hat der Stand der Beschäftigten inzwischen 66.127 erreicht. Doch die Branche ist angewiesen auf ausreichend technische Fachkräfte, um weiterhin als Garant für Erfolg in einer wissensbasierten Wirtschaft in Zeiten von Digitalisierung zu sorgen. In Summe strömen jährlich rund 11.000 höher qualifizierte Techniker auf den Arbeitsmarkt. Davon landet etwa die Hälfte im Produktionssektor. „Das deckt den Bedarf an qualifizierten Beschäftigten unserer Branche bei weitem nicht“, erklärt Roitner. „Der FEEI hat daher immer einen Ausbau von technischen Ausbildungsplätzen an Hoch- und Fachhochschulen um mindestens 30 Prozent gefordert, damit Österreich in den Kerngebieten der Digitalisierung wie etwa der Halbleiterbranche, nicht noch weiter an wertvollem Boden verliert und den Anschluss an globale Wettbewerber verliert. Bundesminister Faßmann hat hier einen ersten sehr wichtigen Schritt gesetzt, denn gerade unsere Branche ist vor allem auf Experten aus den Bereichen Informatik, Elektronik und Mechatronik angewiesen.“

Über den FEEI

Der Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie vertritt in Österreich die Interessen des zweitgrößten Industriezweigs mit rund 300 Unternehmen, über 65.000 Beschäftigten und einem Produktionswert von 17,4 Milliarden Euro (Stand 2017). Gemeinsam mit seinen Netzwerkpartnern – dazu gehören u. a. die Fachhochschule Technikum Wien, UFH, die Plattform Industrie 4.0, das Forum Mobilkommunikation (FMK), der Verband Alternativer Telekom-Netzbetreiber (VAT) und der Verband der Bahnindustrie – ist es das oberste Ziel des FEEI, die Position der österreichischen Elektro- und Elektronikindustrie im weltweit geführten Standortwettbewerb zu stärken. www.feei.at

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Katharina Holzinger
FEEI Kommunikation
Mariahilfer Straße 37–39 I 1060 Wien
T +43/1/588 39-63
E holzinger@feei.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FEE0002