Tsunami in Indonesien: Vor allem Kinder brauchen jetzt Schutz

Wien (OTS/www.kindernothilfe.at) - Ein Team des Kindernothilfe-Partners Amurt ist auf dem Weg in die indonesische Provinz Zentralsulawesi, um sich ein Bild von den Zerstörungen der jüngsten Naturkatastrophe zu machen. Das Erdbeben der Stärke 7,5 vom Freitagnachmittag löste einen Tsunami mit drei Meter hohen Flutwellen und schwere Nachbeben aus. Laut Angaben steigt die Zahl der Todesopfer auf über 800. Die Sorge der Kindernothilfe gilt besonders der Gesundheit und dem Schutz der Kinder in der betroffenen Region.

Noch ist das Ausmaß der Zerstörungen um die Provinzhauptstadt Palu und den Fischerort Donggala nicht absehbar. Besonders Kinder sind in solchen Situationen gefährdet. Der erfahrene Kindernothilfe Partner Amurt prüft derzeit, was vor Ort am dringendsten benötigt wird. Dazu könnten Kindesschutzzentren gehören, in denen Kinder fachkundig betreut und versorgt werden.

Kindesschutzzentren bieten den Kindern den geschützten Raum, den sie brauchen, um ihre traumatischen Erlebnisse zu verarbeiten. Sie erhalten dort psychosoziale Unterstützung, bekommen regelmäßige Mahlzeiten und können ihre Ängste durch gemeinsames Spielen überwinden.

Die Kindernothilfe wird alle erforderlichen Soforthilfemaßnahmen ergreifen, um die Kinder und ihre Familien vor Ort schnell mit dem Nötigsten zu versorgen und bittet dafür um Spenden.

Kennwort: "Indonesien"
Empfänger: Kindernothilfe Österreich
Erste Bank IBAN AT142011131002803031
Online spenden: www.kindernothilfe.at/tsunami

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Kindernothilfe Österreich
Gottfried Mernyi
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