Bundesratspräsidentin Bosch-Gruska ruft zur Unterstützung des Frauenvolksbegehrens auf

"Ich wünsch mir eine Zukunft voller Kinderpädagogen und Mechanikerinnen"

Wien (OTS/SK) - Die Präsidentin des Österreichischen Bundesrates, Inge Posch-Gruska von der SPÖ, ruft zur Unterstützung des Frauenvolksbegehrens auf. Unterschreiben kann man das Frauenvolksbegehren von kommenden Montag bis Sonntag. Als Bundesratspräsidentin will sie sich "für eine gleichberechtigte und selbstbestimmte Zukunft der Bürgerinnen und Bürger einsetzen". In einem offenen Brief formuliert Bosch-Gruska ihre Vision für die Zukunft Österreichs. ****

„Ich wünsche mir eine Zukunft, in der Frauen und Männer gleichermaßen Zeit mit ihren Kindern und Angehörigen verbringen können. Eine Zukunft, in der Frauen und Männer eine Pension erhalten, mit der sie sich ein würdevolles Leben im Alter finanzieren können – ohne Angst vor Armut. Eine Zukunft voller Kinderpädagogen und Mechanikerinnen, die einen guten Lohn für ihre wichtige Arbeit erhalten. Eine Zukunft, in der jeder Mensch selbst bestimmen kann, wen er liebt und ob er Kinder großziehen möchte. Dafür steht das Frauenvolksbegehren“, so Posch-Gruska in ihrem offenen Brief.

Die Präsidentin des Bundesrates weist darauf hin, dass die Forderungen des Frauenvolksbegehrens für ein besseres Leben für Frauen wie Männer stehen. Während Frauen etwa zwei Drittel der unbezahlten Arbeit wie Hausarbeiten und die Pflege von Angehörigen verrichten, können Männer meist weniger Zeit mit ihren Familien verbringen. Geschlechterstereotype wie die „geschickte Friseurin“ oder der „starke Mechaniker“ beeinflussen Buben wie Mädchen schon früh in ihrer späteren Berufsentscheidung.

„Mit der Unterzeichnung des Frauenvolksbegehrens fordern Bürgerinnen und Bürger eine gerechtere Zukunft ein. Es liegt an der Politik, entsprechende Handlungen zu setzen und daran zu arbeiten, die gestellten Forderungen umzusetzen“, betont die Präsidentin des Bundesrates.

Inge Posch-Gruska ruft alle Jugendlichen, Frauen und Männer dazu auf, sich mit dem Volksbegehren auseinanderzusetzen und es zu unterstützen. Ihren offenen Brief schließt die Bundesratspräsidentin mit einem Appell an die ChefredakteurInnen der Österreichischen Medien: „Und Sie bitte ich, sehr geehrte Damen und Herren ChefredakteurInnen, dem Frauenvolksbegehren, die Bedeutung in Ihren Medien zukommen zu lassen, die es verdient. Es geht um unsere Zukunft.“

Das Frauenvolksbegehren kann von 1. bis 8. Oktober in jedem Gemeindeamt unterzeichnet werden. Die Öffnungszeiten der Gemeindeämter werden teilweise bis 20:00 und auch auf das Wochenende ausgeweitet – nähere Informationen hierzu liegen in den Gemeindeämtern auf. (Schluss) up/wf

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Parlamentsklub
01/40110-3570
klub@spoe.at
https://klub.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0005