Sobotka: Gemeinden sind so etwas wie die Keimzelle der Demokratie

Der Nationalratspräsident würdigt bei 65. Gemeindetag die Leistungen der Kommunen für Gesellschaft und Demokratie

Wien (PK) - "Demokratie findet nicht abgehoben im Parlament statt. Demokratie wird auf allen Ebenen gelebt, nicht zuletzt in der Gemeinde. Daher sind für mich die 2.098 Gemeinden eine Art Keimzelle der Demokratie", betonte heute Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka in seinen Begrüßungsworten an die zahlreichen Delegierten des 65. Österreichischen Gemeindetags, der in Dornbirn stattfindet.

In den Gemeinden finde der Austausch der Ideen zwischen BürgerInnen und Politik am unmittelbarsten statt, so Sobotka. Die Bürgermeister und - leider noch viel zu wenigen - Bürgermeisterinnen seien besonders nah bei den Bürgerinnen und Bürgern. Sie kennen deren Anliegen genau und wissen "wo der Schuh drückt". Das Gemeindeleben zeichne sich aber vor allem auch durch das hohe Engagement der Menschen aus, die in zahlreichen Vereinen und Organisationen unschätzbare Arbeit sowohl im sozialen als auch im kulturellen Bereich für das Wohl aller leisten, dankte Sobotka den unzähligen Freiwilligen, deren Einsatz er als unverzichtbar würdigte.

Dieses freiwillige Engagement vermittle den Menschen, dass man füreinander da ist, sagte Sobotka, und das signalisiere Verlässlichkeit, stärke das Gemeinschaftsgefühl und präge das Zusammenleben. Es trage auch wesentlich dazu bei, dass man schon in jungen Jahren lernt, Verantwortung zu tragen. "Damit wird aber auch das notwendige Fundament für unsere Demokratie gelegt, die nur durch das Engagement und die Mitverantwortung ihrer Bürgerinnen und Bürger für das Ganze wach und lebendig bleibt", appellierte der Nationalratspräsident an alle, sich am politischen Diskurs zu beteiligen. Dabei müsse aber auch immer der Respekt vor den anderen und deren Meinungen im Vordergrund stehen. Das schließe selbstverständlich Zivilcourage nicht aus, wenn es darum geht, die Grundpfeiler der liberalen Demokratie zu verteidigen. (Schluss) jan

Rückfragen & Kontakt:

Pressedienst der Parlamentsdirektion
Parlamentskorrespondenz
Tel. +43 1 40110/2272
pressedienst@parlament.gv.at
http://www.parlament.gv.at
www.facebook.com/OeParl
www.twitter.com/oeparl

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NPA0001