Wölbitsch/Hammerer ad Jedmayer: ÖVP initiiert Sicherheitsgipfel

Rot-Grün lehnt wienweites Gesamtkonzept ab - Keine Entlastung für Grätzel Gumpendorf – Sicherheitsgipfel im Bezirk soll Lösungen erarbeiten

Wien (OTS) - „Obwohl die Probleme und Beschwerden rund um die Drogenberatungseinrichtung Jedmayer nachweisbar zugenommen haben, verweigert die Stadtregierung die Diskussion über ein dringend notwendiges neues Gesamtkonzept für die Suchthilfe. Rot-Grün ignoriert damit die Sorgen der Anrainer/innen, die Probleme eines ganzen Bezirks“, so ÖVP Stadtrat Markus Wölbitsch und ÖVP Mariahilf Obmann Gerhard Hammerer in Reaktion auf die gestrige Sitzung des Gemeinderats.

Der ÖVP-Antrag auf Einberufung eines Runden Tisches durch den zuständigen Stadtrat zur Erarbeitung eines stadtweiten Suchthilfekonzepts wurde im Gemeinderat von Rot-Grün kommentarlos abgelehnt. Markus Wölbitsch: „Dabei besteht eindeutig Handlungsbedarf, wie auch ein Lokalaugenschein mit Sicherheitssprecher NR Karl Mahrer gezeigt hat. Das Suchthilfezentrum Jedmayer ist mit durchschnittlich 500-700 täglichen Beratungen einfach überdimensioniert. Ein Standort alleine kann nicht die Drogenprobleme von ganz Wien und Umgebung bewältigen.“

Gerhard Hammerer: „Dass die Zusammenarbeit zwischen der Exekutive und der Suchthilfe Wien nun intensiviert wird, um gegen den Drogenhandel vorzugehen, kann nur ein erster Schritt sein. In der Mariahilfer Sozialkommission wird es nun einen Sicherheitsgipfel geben, um weitere Lösungsansätze zu beraten. Ich freue mich, dass die Initiative der ÖVP Mariahilf gestern im Bezirksparlament von allen Fraktionen unterstützt wurde.“

Wölbitsch und Hammerer abschließend: „Wegschauen und Diskussionsverweigerung hilft weder den Drogenkranken noch den betroffenen Anrainer/innen. Wir werden solange Druck machen, bis es auch auf Wien-Ebene eine gute Lösung gibt.“

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