AUVA feiert 50-jähriges Bestehen des Rehazentrums Meidling

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Wien (OTS) -

  • Direkter Anschluss an das Traumazentrum Meidling garantiert Rehabilitation auf höchstem Niveau
  • Einziges Rehazentrum in Österreich, das ausschließlich Schädel-Hirn-Traumata behandelt
  • Internationales Vorbild und Wegbereiter in der Neurorehabilitation

Seit der Eröffnung im Jahr 1968 ist das Rehabilitationszentrum Meidling der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA) das einzige Zentrum Österreichs, das ausschließlich auf die Rehabilitation Schädelhirnverletzter spezialisiert ist. Es gilt zudem als Wegbereiter für die Neurorehabilitation in Österreich. Heute wurde das 50-jährige Bestehen mit einem Festakt vor Ort gefeiert.

„Ein Grund für die Vorreiterrolle des RZ Meidling liegt sicher darin, dass die Rehabilitation bereits auf der Intensivstation beginnt. Durch den direkten Anschluss an das Traumazentrum Meidling können die Vorgaben für modernste Rehabilitation erfüllt werden. Denn die moderne Form von qualitativ hochwertiger Behandlung ist „die integrierte“ Form der medizinischen Versorgung“, so Anton Ofner, Obmann der AUVA.

Von Beginn an: der Mensch im Mittelpunkt

Die gemeinsame Planung des Rehazentrums durch einen Arzt (Dr. Paul Mifka) und einen Architekten (Prof. Peichl) war in den 60er Jahren unüblich, hatte aber zum Ziel, die Patienten in den Mittelpunkt zu rücken. Bereits bei der Konzeption des Gebäudes wurde so alles darangesetzt, auf die Bedürfnisse und Erfordernisse der Rehabilitation schädelhirnverletzter Patienten einzugehen.

Durch permanent fachlichen Austausch zwischen den Disziplinen und laufender Weiterentwicklung der Behandlungsmethoden steht auch heute der Mensch immer im Mittelpunkt.

Internationales Vorbild

Mit der laufenden Umsetzung aktueller neurowissenschaftlicher Erkenntnisse und der Fortführung bzw. Weiterentwicklung erfolgreicher Rehabilitationskonzepte trägt das RZ Meidling dem Ruf als Pioniereinrichtung Rechnung.

„Viele Besuche internationaler Delegationen belegen darüber hinaus die ausgezeichnete Arbeit im Bereich der Neurorehabilitation über die Landesgrenzen hinaus Insgesamt nimmt die AUVA durch das hervorragende und exzellente Know-how bei der Rehabilitation Schwerstverletzter eine einzigartige Rolle bei der Rehabilitation in Österreich ein“, so AUVA-Obmann Ofner.

Mitarbeiter als Erfolgsrezept

Kompetente Mitarbeiter mit Herzblut, gepaart mit exzellenter Ausstattung und guten Arbeitsbedingungen sorgen für die bestmögliche Behandlung der Patienten in Meidling. „Ich möchte mich an dieser Stelle sehr herzlich bei allen Mitarbeitern des Hauses bedanken, die tagtäglich außergewöhnliches im Interesse der Patienten leisten. Ihr Engagement trägt maßgeblich zum Heilungserfolg der Patienten bei“ so Helmut Köberl, Generaldirektor der AUVA, abschließend.

Über die AUVA:

Bei der AUVA sind rund 320.000 Unternehmen und über 5 Millionen Personen gesetzlich gegen die wirtschaftlichen, gesundheitlichen und sozialen Folgen von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten versichert. Die AUVA finanziert ihre Aufgaben fast zur Gänze aus den Beiträgen der Dienstgeber und übernimmt dafür die Haftung für Arbeitsunfälle und das Auftreten von Berufskrankheiten. Kernaufgaben der AUVA sind die Verhütung von Arbeitsunfällen sowie die Heilbehandlung und Rehabilitation. Ziel ist es, Unfallopfer und Beschäftigte mit Berufserkrankungen möglichst rasch wieder in den Arbeitsprozess zu integrieren. Eine weitere Kernaufgabe der AUVA ist die finanzielle Entschädigung. Diese vier Aufgabenbereiche der AUVA ermöglichen eine integrierte und effiziente Unfallversicherung mit hohem volkswirtschaftlichen und gesellschaftlichen Nutzen.

Die AUVA betreibt das Traumazentrum Wien mit den beiden Standorten Meidling und Brigittenau/Lorenz Böhler, die Unfallkrankenhäuser Linz, Salzburg, Klagenfurt und Steiermark mit den beiden Standorten Graz und Kalwang sowie die Rehabilitationszentren Meidling (Wien), Weißer Hof (NÖ), Häring (Tirol) und Tobelbad (Steiermark). In den Einrichtungen der AUVA werden jährlich über 370.000 Patientinnen und Patienten auf medizinischem Spitzenniveau versorgt, davon mehr als 46.000 stationär.

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