- 27.09.2018, 09:15:01
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Bayr fordert Unterstützung der Bundesregierung für UN-Deklaration für bäuerliche Rechte
Frauen in kleinbäuerlichen Strukturen stärken
Utl.: Frauen in kleinbäuerlichen Strukturen stärken = =
Wien (OTS/SK) - „70 Prozent der weltweit produzierten Nahrungsmittel
stammen aus kleinbäuerlicher Produktion. Gleichzeitig leben 80
Prozent der Menschen, die Hunger leiden, in ländlichen Regionen. Die
Rechte von Kleinbauern und Kleinbäuerinnen gehören daher dringend
gestärkt“, fordert Petra Bayr, SP-Bereichssprecherin für globale
Entwicklung, anlässlich der Abstimmung im UN-Menschenrechtsrat über
die Erklärung der Rechte von Kleinbauern und -bäuerinnen und
Menschen, die im ländlichen Raum arbeiten und leben. „Das Annehmen
dieser Deklaration wäre ein wichtiger Schritt zur Stärkung“, ist Bayr
überzeugt. ****
„Frauen spielen in der Produktion von Lebensmitteln eine zentrale
Rolle. Die Vereinten Nationen gehen davon aus, dass etwa 150
Millionen Menschen weniger hungern müssten, wenn Frauen in
Entwicklungsländern dieselben Mittel für die Landwirtschaft erhalten
wie Männer“, schildert Bayr, sich berufend auf Daten des World Food
Programmes. „Angesichts der wieder steigenden Hungerzahlen wäre das
Stärken von Frauen in kleinbäuerlichen Strukturen eine wichtige
Maßnahme“, ist die Nationalratsabgeordnete überzeugt. Erst kürzlich
hat die FAO den Anstieg der Hungerzahlen auf weltweit 821 Millionen
im Jahr 2017 bekannt gegeben. Im Jahr 2016 hungerten 804 Millionen
Menschen.
Österreich ist derzeit kein Mitglied im Menschenrechtsrat, bewirbt
sich aber für einen Sitz ab dem Jahr 2019. Während der
österreichischen Ratspräsidentschaft kommt Österreich eine wichtige
Rolle in der Koordinierung der EU-Mitgliedstaaten zu und damit
Verantwortung, sich für eine menschenrechtsbasierte Landwirtschafts-
und Ernährungspolitik einzusetzen. (Schluss) up/mp
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