IT-Studie von techbold: IT-Sicherheit wird in österreichischen Unternehmen zu klein geschrieben

Im Zuge der Digitalisierung gewinnt die IT-Sicherheit rasant an Bedeutung und sollte aufgrund der Rechts- und Faktenlage in jedem Unternehmen Chefsache sein. Kein Unternehmen kann sich einen Datenverlust oder gar einen Stillstand der IT-Systeme leisten. Der Status der IT-Sicherheit lässt sich gut mit dem Besuch beim Zahnarzt vergleichen, denn auch hier gilt: Vorbeugen ist besser als Heilen. Proaktives Monitoring und  laufende Wartung der IT-Systeme sowie  regelmäßige IT-Audits verhindern Ausfälle und hohe Kosten.
Damian Izdebski, Gründer und CEO der techbold technology group

Wien (OTS) -

Bereits zum zweiten Mal führte techbold eine Studie zum Status der IT-Sicherheit in österreichischen Unternehmen durch. Das Ergebnis: Fehlende finanzielle Ressourcen und mangelnde Kompetenzen sind Hauptgründe für die IT-Unsicherheit. Ebenfalls thematisiert wurde die 2018 in Kraft getretene DSGVO. Nur knapp die Hälfte der befragten Unternehmen hat die erforderlichen Maßnahmen vollständig umgesetzt.

Das österreichische IT-Unternehmen techbold und die Marktforschungsagentur mindtake haben nach 2016 nun bereits zum zweiten Mal eine Studie zur IT-Sicherheit bei heimischen Unternehmen durchgeführt. Beinahe zwei Drittel (62,4 Prozent) der Befragten schätzten die aktuelle Bedrohungslage für österreichische Unternehmen auf mehrere Angriffe pro Tag ein (zB. durch Hacker, Malware, Phishing etc.). Für die Befragten sind die Hauptgründe für diese IT-Unsicherheit einerseits bei den Kostenfaktoren (46 Prozent) und andererseits bei fehlenden Kompetenzen und Erfahrungen (38 Prozent) zu suchen. 83 Prozent würden gerne auf externes Wissen zurückgreifen, um die IT-Sicherheit innerhalb des eigenen Unternehmens zu stärken.

Einschätzung der Befragten zum bestehenden Schutz passt nicht zur Realität

68 Prozent der Befragten gaben an, dass ihr Unternehmen „sehr gut“ bzw. „gut“ vor internen sowie externen Angriffen und Datenverlusten geschützt ist. Jedoch gab es in den letzten 2 Jahren in 41 Prozent der befragten Unternehmen IT-Sicherheitsvorfälle. Bei über der Hälfte (64 Prozent) der Vorfälle handelt es sich um Virenangriffe. Als Ursache werden Irrtum und Unwissen von Mitarbeitern (39 Prozent), Ausfall der Technik (37 Prozent) und absichtliche Manipulation durch externe Personen (35 Prozent) genannt.

Zu wenig Zeit für die Umsetzung von DSGVO Maßnahmen

Die Studie ergab außerdem, dass die DSGVO 2018 eine große Herausforderung für Unternehmen darstellte. Dieser Aufgabe nahmen sich nur 55 Prozent der befragten Unternehmen vollständig an. Sie haben sowohl die vorgeschriebenen technischen als auch organisatorischen Maßnahmen der DSGVO umgesetzt. Knapp die Hälfte der Unternehmen setzte jedoch diese Maßnahmen nur teilweise bis gar nicht um. Die Studie ergab dabei, dass für jene Unternehmen, die die Maßnahmen bis jetzt noch nicht vollständig umgesetzt haben, Zeitmangel (60 Prozent), fehlendes juristisches Wissen beziehungsweise die rechtliche Interpretation der Verordnung (54 Prozent) sowie der Aufwand für die Implementierung der Prozesse (30 Prozent) die größten Hürden darstellten.

Lokale IT-Infrastruktur bevorzugt

Ein weiterer Punkt, der in der Studie abgefragt wurde, war das bevorzugte Setting für die IT-Infrastruktur. Dabei äußerte knapp die Hälfte der Befragten (45 Prozent) starke Skepsis vor der Cloud und gab an, dass sie lokale Infrastruktur und deren Betrieb vor Ort bevorzugt. Dennoch wird den heimischen Cloud-Anbietern das größte Vertrauen zugesprochen. Die internationalen Cloud-Anbieter liegen weit abgeschlagen bei nur 3,8 Prozent. Allgemein ist somit festzuhalten, dass ein Großteil der Unternehmen Lösungen am österreichischen Standort sucht.

Sicherheitsrisiken werden auch in den nächsten zwei Jahren steigen

Weit mehr als zwei Drittel (70 Prozent) der Befragten gaben außerdem an, dass die Sicherheitsrisiken im IT-Bereich in den nächsten zwei Jahren weiter steigen werden. Bereits vor zwei Jahren stand das für 73 Prozent der Befragten fest. Trotzdem sind viele Unternehmen auch künftig nicht bereit, mehr Geld in IT-Sicherheit zu investieren. Die Budgets für diesen Bereich wurden nämlich im vergangenen Jahr nicht (52 Prozent) oder nur gering (37 Prozent) erhöht.

Damian Izdebski, Gründer und CEO der techbold technology group, dazu: „Im Zuge der Digitalisierung gewinnt die IT-Sicherheit rasant an Bedeutung und sollte aufgrund der Rechts- und Faktenlage in jedem Unternehmen Chefsache sein. Kein Unternehmen kann sich einen Datenverlust oder gar einen Stillstand der IT-Systeme leisten. Der Status der IT-Sicherheit lässt sich gut mit dem Besuch beim Zahnarzt vergleichen, denn auch hier gilt: Vorbeugen ist besser als Heilen. Proaktives Monitoring und laufende Wartung der IT-Systeme sowie regelmäßige IT-Audits verhindern Ausfälle und hohe Kosten.“

Die gesamte Studie „Status IT-Sicherheit KMU Österreich 2018“ finden Sie zum Download auf:

https://blog.techbold.at/studie-it-sicherheit-kmu-2018

Über techbold:

Die techbold technology group AG wurde im Juni 2015 vom Unternehmer Damian Izdebski mit Beteiligung der namhaften Business Angels Stefan Kalteis, Michael Altrichter und Hansi Hansmann gegründet. Später kamen neben der Compass-Gruppe und startup300 noch weitere prominente Investoren an Bord. Unter der Dachmarke techbold sind aktuell zwei Unternehmen tätig: techbold network solutions GmbH und techbold hardware services GmbH.

Die techbold network solutions GmbH wurde mit dem Ziel gegründet, alle Leistungen der führenden Full-Service Systemhäuser auch für KMU erschwinglich zu machen. techbold sieht sich als Digitalisierungspartner für Klein- und Mittelbetriebe mit 10 bis 100 Computerarbeitsplätzen, die sowohl Hardware, Software als auch Dienstleistungen aus einer Hand beziehen und somit die eigene IT-Abteilung minimieren oder einsparen wollen. Das Leistungsportfolio reicht von der Planung und Installation von Computernetzwerken, über Server- und IT-Security Lösungen bis hin zu Wartungs- und Serviceverträgen.

Die techbold hardware services GmbH betreibt ein Computer-Kompetenzcenter mit Schwerpunkt auf Produktion und Service von PC-Systemen. Die Aufrüstung leistungsschwacher Computer und Datenrettung runden das Angebot ab. Das rund 40-köpfige techbold Team verbindet die Routine und das Wissen erfahrener IT-Pioniere mit der Dynamik und Flexibilität eines Startup-Unternehmens.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.techbold.at

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