Umfrage offenbart große Wissenslücken in der Kenntnis über Katarakt

80 % der Befragten über 60 hatten wenig oder kein Wissen über Katarakt, obwohl ihre Hauptsorge darin bestand, dass Sehstörungen ihre Lebensqualität beeinträchtigen könnten

Unser Ziel ist es, Menschen davor zu bewahren, dass ein behandelbares Augenleiden wie Katarakt ihr Leben einschränkt. Altern muss nicht bedeuten, dass man alltägliche Tätigkeiten aufgrund von schlechtem Sehvermögen einschränken muss. Wenn Menschen lernen, die Symptome für Katarakt zu erkennen, ihre Behandlungsmöglichkeiten verstehen und sich früh Hilfe suchen, maximieren sie ihre Chancen, ihr Leben mit bestmöglichem Sehvermögen zu genießen
Dr. rer.nat. Benedikt Hoffmann, GM Alcon Austria und Switzerland
Augen altern auch, und das erste Anzeichen dieses Alterns ist häufig die Entwicklung von Presbyopie in den Vierzigern. Dann entwickelt man möglicherweise eine milde Katarakt in den Fünfzigern, aber die Symptome machen sich erst später bemerkbar, normalerweise in den Sechzigern oder Siebzigern
Professor Oliver Findl, Leiter der Abteilung für Augenheilkunde im Hanusch-Krankenhaus in Wien
Heutzutage ist es aufgrund der neuen Entwicklungen in der Augenchirurgie möglich, sowohl Presbyopie als auch Katarakt und Refraktionsfehler wie Myopie (Kurzsichtigkeit), Hyperopie (Weitsichtigkeit) und Astigmatismus mit einer einzigen Operation zu behandeln – dank der neuen intraokularen Linsen. Diese ermöglichen geeigneten Patienten häufig, nach dem Eingriff keine Brille mehr tragen zu müssen.
Professor Oliver Findl, Leiter der Abteilung für Augenheilkunde im Hanusch-Krankenhaus in Wien
Eine Früherkennung durch regelmäßige Augenuntersuchungen wird Menschen ab 40 Jahren empfohlen. Altersbedingte Augenerkrankungen können sich entwickeln, selbst wenn ein Mensch noch nie in seinem Leben Brille getragen hat. Dies ist der beste Zeitpunkt für Patienten und Augenärzte, um die Behandlungsmöglichkeiten zu besprechen, damit der Patient eine fundierte Entscheidung treffen kann
Professor Oliver Findl, Leiter der Abteilung für Augenheilkunde im Hanusch-Krankenhaus in Wien

Wien (OTS) - Eine Studie mit mehr als 5.000 Menschen ab 60 Jahren in 12 Ländern hat den erheblichen Bedarf für ein besseres Verständnis von Katarakt und ihrer Behandlung hervorgehoben. 80 % der Befragten hatten wenig oder kaum Wissen zu Katarakt und fast der Hälfte (43 %) war nicht bewusst, dass dieses Augenleiden in den meisten Fällen zum natürlichen Alterungsprozess dazugehört (1).
In der Studie sagte eine Mehrheit der Befragten (89 %), dass Sehen ihr wichtigster Sinn sei (1). Trotz der ausdrücklichen Sorge, dass Sehstörungen, wie die von einer Katarakt verursachten, ihre Lebensqualität verschlechtern und sie dadurch ihre Unabhängigkeit verlieren würden, lassen nur 43 % der Befragten ihre Augen wenigstens einmal im Jahr von einem Arzt oder Augenarzt untersuchen (1). 

„Unser Ziel ist es, Menschen davor zu bewahren, dass ein behandelbares Augenleiden wie Katarakt ihr Leben einschränkt. Altern muss nicht bedeuten, dass man alltägliche Tätigkeiten aufgrund von schlechtem Sehvermögen einschränken muss. Wenn Menschen lernen, die Symptome für Katarakt zu erkennen, ihre Behandlungsmöglichkeiten verstehen und sich früh Hilfe suchen, maximieren sie ihre Chancen, ihr Leben mit bestmöglichem Sehvermögen zu genießen“, sagte Benedikt Hoffmann, General Manager bei Alcon Austria und Switzerland. 

Während den meisten Befragten (81 %) bewusst war, dass Katarakt mit einer Operation behandelt werden kann, dachte fast ein Viertel (24 %), dass ihre Katarakt sich erst voll entwickeln müsse, bevor sie operierbar sei (1). Tatsächlich ist die einzige wirksame Behandlung der chirurgische Eingriff, bei dem die getrübte Linse entfernt und mit einer künstlichen ersetzt wird – der sogenannten intraokularen Linse oder IOL (4). Eine Verzögerung der Behandlung kann die Kataraktchirurgie erschweren und das Risiko für Komplikationen steigern (5).

„Augen altern auch, und das erste Anzeichen dieses Alterns ist häufig die Entwicklung von Presbyopie in den Vierzigern. Dann entwickelt man möglicherweise eine milde Katarakt in den Fünfzigern, aber die Symptome machen sich erst später bemerkbar, normalerweise in den Sechzigern oder Siebzigern“, sagte Professor Oliver Findl, Leiter der Abteilung für Augenheilkunde im Hanusch-Krankenhaus in Wien. „Heutzutage ist es aufgrund der neuen Entwicklungen in der Augenchirurgie möglich, sowohl Presbyopie als auch Katarakt und Refraktionsfehler wie Myopie (Kurzsichtigkeit), Hyperopie (Weitsichtigkeit) und Astigmatismus mit einer einzigen Operation zu behandeln – dank der neuen intraokularen Linsen. Diese ermöglichen geeigneten Patienten häufig, nach dem Eingriff keine Brille mehr tragen zu müssen.“

Eine neue Generation von intraokularen Dreistärkenlinsen wurde entwickelt, um bei der Kataraktchirurgie Astigmatismus und Presbyopie sowie auch Refraktionsfehler zu behandeln, die bei Kataraktpatienten häufig vorkommen. Während 85 % sich für einen modernen chirurgischen Eingriff entscheiden würden, der ihre Katarakt behandeln und ihr Sehvermögen verbessern würde, wurde die große Mehrheit (75 %) der Befragten, die sich einer Kataraktoperation unterzogen hatten, im Vorfeld nicht darüber aufgeklärt. 

„Eine Früherkennung durch regelmäßige Augenuntersuchungen wird Menschen ab 40 Jahren empfohlen. Altersbedingte Augenerkrankungen können sich entwickeln, selbst wenn ein Mensch noch nie in seinem Leben Brille getragen hat. Dies ist der beste Zeitpunkt für Patienten und Augenärzte, um die Behandlungsmöglichkeiten zu besprechen, damit der Patient eine fundierte Entscheidung treffen kann“, fügte Professor Findl hinzu.

Über die Umfrage

5.104 Menschen ab 60 Jahren (4.356 Personen sowie weitere 748, die bereits wegen Katarakt behandelt wurden) wurden ausgewählt, um an einer Studie teilzunehmen, die sich über 12 Länder erstreckte, einschließlich dem Vereinigten Königreich, Frankreich, Deutschland, Spanien, Italien, Belgien, Schweden, Polen, Russland, Rumänien, Türkei und Ägypten. Die Teilnehmer wurden zu ihrer Einstellung bezüglich Augengesundheit, ihrem Wissen zu Kataraktsymptomen und ihrem Verständnis für die Behandlung von Katarakt befragt. Befragten mit Katarakt wurden zusätzliche Fragen gestellt, um mehr zu ihren Behandlungserlebnissen zu erfahren. Die Umfrage offenbarte eine erhebliche Wissenslücke in Bezug auf Kataraktaufklärung, einschließlich beschränkter Kenntnisse der Symptome und Behandlungsmöglichkeiten (1).

Über Katarakt

Katarakt ist die Hauptursache für vermeidbare Erblindung und verantwortlich für den Verlust des Sehvermögens bei mehr als 20 Millionen Menschen weltweit (2).
In den meisten Fällen entwickelt sich eine Katarakt im Zuge des natürlichen Alterungsprozesses. Dieses Risiko besteht für uns alle, insbesondere, wenn wir über 60 Jahre alt sind. Eine Katarakt entwickelt sich, wenn sich Proteine in Ihrer Augenlinse ansammeln und sie trüben, was Ihnen schrittweise die Sicht erschwert. Bestimmte Erkrankungen wie Diabetes, Bluthochdruck und Fettleibigkeit können das Risiko für eine Katarakt erhöhen. Sie kann ebenfalls als Folge einer Bestrahlung mit ultraviolettem Licht, durch Rauchen oder sogar in Folge einer langzeitigen Steroidbehandlung auftreten (4). 
Die Behandlung von Katarakten erfolgt durch die operative Entfernung der getrübten natürlichen Augenlinse und den Ersatz durch eine künstliche Intraokularlinse (IOL). Kataraktchirurgie ist die einzige Möglichkeit, eine Katarakt aus Ihrem Auge zu entfernen und Ihr Sehvermögen wiederherzustellen (4). Dieses Verfahren gehört zu den häufigsten und effizientesten chirurgischen Eingriffen (2). 
Wird eine Katarakt nicht behandelt, kann sie Ihr Sehvermögen erheblich beeinträchtigen und sogar zur Erblindung führen (4).

Über Alcon

Alcon ist Weltmarktführer im Bereich der Augenpflege. Als Unterabteilung von Novartis bieten wir das breiteste Produktportfolio zur Verstärkung der Sehkraft und Verbesserung der Lebensqualität der Menschen. Mit unseren Produkten erreichen wir mehr als 260 Millionen Menschen jährlich, die mit Erkrankungen wie Katarakt, Glaukom, Netzhautkrankheiten und refraktiven Sehfehlern leben müssen, und viele Millionen mehr warten auf Lösungen, die ihre Bedürfnisse der Augenpflege erfüllen. Unser Ziel ist es, ein neues Kapitel in der Augenversorgung aufzuschlagen, und dies erreichen wir durch innovative Produkte, Partnerschaften mit Augenheilkundlern und Programmen, die den Zugang zu qualitativ hochwertiger Augenversorgung verbessern. Mehr erfahren Sie unter www.alcon.com.

Referenzen

1. More to see campaign survey (EMEA). Alcon data on file. January 2017.
2. Torpy JM. Cataracts. JAMA 2003;290:286.
3. World Health Organization. Prevention of blindness and visual impairment. http://www.who.int/blindness/causes/priority/en/index1.html [Zugriff am 10.09.2018]
4. Nei.nih.gov. (2017). Facts About Cataract | Nat Eye Inst. [online] Verfügbar unter: https://nei.nih.gov/health/cataract/cataract_facts [Zugriff am 10.09.2018].
5. Shahid E, Sheikh A, Fasih U. Complications of hypermature cataract and its visual outcome. Pak J Ophthalmol 2011; 27(2): 58–62.

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