VSStÖ ad SPÖ: Mitbestimmung und Inhalte in den Mittelpunkt rücken!

Wien (OTS) - Heute tagte der SPÖ Bundesparteivorstand um über die weitere Vorgehensweise in puncto EU-Wahl-Kandidatur und Bundesparteivorsitz-Nachfolge zu beraten. Hierbei wiederholte der Verband sozialistischer Student_innen (VSStÖ) seine Forderung nach einem transparenten und nachvollziehbaren Vorgehen.

„Jetzt gilt es, als Partei einen demokratischen Prozess zu gewährleisten, in dem alle Kandidatinnen* und Kandidaten* den Raum haben sich vorzustellen und ihre inhaltlichen Standpunkte zu präsentieren. Es ist Zeit, dass endlich Inhalte vor Personen stehen!“, so Katharina Embacher, Vorsitzende* des VSStÖ. „Als VSStÖ werden wir natürlich nie unseren Kampf gegen den neoliberalen Sparkurs der Regierung und ihre rückschrittliche Bildungspolitik aufgeben.“, betont Embacher. Neben dem Bekenntnis zum freien und offenen Hochschulzugang fordert der VSStÖ daher von der oder dem nächsten SPÖ-Bundesvorsitzenden* sich für folgende Punkte stark zu machen. 

Öffentliche Ausfinanzierung des Hochschulsektors

Das österreichische Hochschulsystem ist chronisch unterfinanziert und darunter leiden vor allem die Studierenden. Daher ist es endlich an der Zeit für eine ausreichende, öffentliche Ausfinanzierung des Hochschulsektors zu sorgen. 

Ausbau sozialer Absicherung für Studierende

Viele Studierende leben an der Armutsgrenze. Diesem Umstand muss entschlossen entgegengetreten werden. Dazu bedarf es eines gerechten und treffsicheren Beihilfensystems. 

Bessere Vereinbarkeit von Arbeit und Studium

Der Großteil der Studierenden arbeitet neben dem Studium. Daher muss alles dafür unternommen werden, dass Studium und Arbeit besser vereinbart werden können. Dies soll sicherstellen, dass auch wirklich alle ihr Studium abschließen können. 

„Daneben braucht es Programme und Maßnahmen um die rechten Tendenzen in Österreich und Europa endlich in die Schranken zu weisen. Dazu muss der Kampf gegen den massiven Sozialabbau der schwarz-blauen Regierung vermehrt in den Fokus der Oppositionsarbeit gerückt und Gegenmodelle zum Gesellschaftsbild der erstarkenden Rechten in Österreich und Europa aufgezeigt werden.“, so Embacher weiter. „Dazu muss das Rad nicht gänzlich neu erfunden werden. Es reicht, wenn sich die SPÖ auf ihre Grundwerte besinnt und Politik für die Vielen und nicht die Wenigen in den Mittelpunkt ihres Handeln stellt.“, so Embacher abschließend.


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