Kunasek: Stärkung des Westbalkans bedeutet mehr Sicherheit für Europa und seine Bürger

Expertenkonferenz in Wien diskutiert nachhaltigen Aufbau von Sicherheitsstrukturen

Wien (OTS) - Am Mittwoch, 19. September 2018, findet die Expertenkonferenz zum Thema Stärkung der Resilienz am Westbalkan statt. 

Für den Verteidigungsminister ist Südosteuropa eine wichtige sicherheitspolitische Region: „Die Länder Südosteuropas sind unsere unmittelbaren Nachbarn. Daher ist es notwendig, sich dort für Sicherheit und Stabilität zu engagieren - etwa durch Möglichkeiten militärischer Assistenzleistungen beim Migrations- und Grenzmanagement. Auch der Aufbau von militärischen Kapazitäten ist ein wichtiges Thema. Die EU hat sich mit ihrer Westbalkan-Strategie ein ambitioniertes Ziel gesetzt. Während des österreichischen EU-Vorsitzes werden wir uns intensiv damit beschäftigen, wie wir unsere Nachbarn bestmöglich stärken können.“   

Der Generalsekretär des Verteidigungsministeriums, Wolfgang Baumann, eröffnete die Konferenz in Vertretung von Bundesminister Mario Kunasek.

130 Experten aus 26 Staaten aus dem Verteidigungs- und Sicherheitsbereich diskutieren, welche Maßnahmen zum nachhaltigen Aufbau geeigneter Sicherheitsstrukturen am Westbalkan notwendig sind. Besondere Herausforderungen sind vor allem hybride Bedrohungen, die Reform des Sicherheitssektors, Katastrophenhilfe und Maßnahmen gegen Terrorismus und Extremismus. 

In einem weiteren Schritt wird Kunasek seine Amtskollegen aus Albanien, Bosnien und Herzegowina, der ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedonien, Montenegro und Serbien zu einem Treffen nach Graz eingeladen. Dort wird er den Fokus auf konkrete Kooperationsfelder legen. Mittelfristig ist es das gemeinsame Ziel, dass die Staaten vom Sicherheitskonsumenten zum Sicherheitsanbieter werden.

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