Bayer unterstützt Kleinbauern in Afrika mit einer Spende an den One Acre Fund in Höhe von 700.000 EUR (FOTO)

Leverkusen (ots) - Das Projekt soll das Einkommen afrikanischer Kleinbauern erhöhen und eine bessere Ernährung für die Familien ermöglichen / Langfristiges Ziel ist es, ein gemeinsames Netzwerk mit sozialen Entrepreneuren aufzubauen, um das Leben von Kleinbauern in ländlichen Regionen Afrikas nachhaltig zu verbessern

Bayer baut sein Engagement für Kleinbauern in Schwellen- und Entwicklungsländern weiter aus. Mit einer Spende an den One Acre Fund in Höhe von 700.000 EUR hat das Unternehmen jetzt ein neues Projekt gestartet, das das Einkommen von afrikanischen Kleinbauern verbessern und ihren Familien eine bessere Ernährung ermöglichen soll. Die Spende ist der Auftakt zu einer langfristig angelegten Partnerschaft zwischen dem One Acre Fund und Bayer. Das gemeinsame Projekt richtet sich an über 600.000 Kleinbauern in Kenia und Ruanda und soll diese mit qualitativ hochwertigem Geflügel versorgen sowie die Nutzung von digitalen Technologien ermöglichen. Der One Acre Fund mit Sitz in Bungoma, Kenia ist eine Non-Profit-Organisation, die Kleinbauern in Ostafrika unterstützt.

Verbesserte Ernährung der Familien durch Geflügel

"Von qualitativ hochwertigem Geflügel profitieren die Landwirte aus mehreren Gründen", sagt Margaret Vernon, Director of Impact beim One Acre Fund. "Eine erhöhte Produktion von Eiern verbessert die Ernährung der Familien, während der Verkauf von Fleisch und Eiern das Einkommen der Kleinbauern erhöht. Geflügel ist eine weitere Einnahmequelle für viele unserer Partner-Landwirte und erlaubt ihnen eine bessere Risikostreuung." In einem weiteren Schritt möchten der One Acre Fund und Bayer Geflügelzüchtern in Kenia und Ruanda Impfstoffe und Know-how zur Verfügung stellen, um die Gesundheit der Tiere vor dem Verkauf an Landwirte zu fördern. So wird die Versorgung mit gesundem und qualitativ hochwertigem Geflügel in der Region nachhaltig verbessert.

Effizienz durch digitale Innovationen steigern

Ein weiteres Ziel des Projekts ist es, mithilfe von digitalen Technologien die Arbeit des One Acre Funds effizienter zu gestalten. So sollen beispielsweise Tablets den Mitarbeitern helfen, die Registrierung der Landwirte zu vereinfachen. Damit bleibt mehr Zeit für wichtige Aktivitäten wie Trainings oder konkrete Maßnahmen im Feld. Dies ist eine wichtige Voraussetzung, um 600.000 Kleinbauern in Ruanda und Kenia zu erreichen.

Soziale Innovationen sind ein Kernelement in der Innovationsstrategie von Bayer

Die Partnerschaft mit dem One Acre Fund ist ein wichtiges Element in der Strategie von Bayer, um soziale Innovationen und nachhaltige Entwicklung in Afrika zu unterstützen. Damit sollen die Lebens- und Einkommensbedingungen sowie die Gesundheit von Kleinbauern und deren Familien signifikant verbessert werden. "Wir haben uns als Ziel gesetzt, das Leben von Kleinbauern in ländlichen Regionen Afrikas positiv zu beeinflussen - und zwar durch die Zusammenarbeit mit sozialen Entrepreneuren.", sagt Liam Condon, Leiter der Division Crop Science und Mitglied des Vorstands. "Um das zu erreichen, beteiligen wir uns an einem Netzwerk von verschiedenen Akteuren aus den Bereichen Gesundheit, Landwirtschaft und digitalen Technologien. Wir stellen unsere Expertise und Mittel zur Verfügung, um Ideen zu verwirklichen und weiter auszubauen. So öffnen wir die Tür für Innovationen. Nimmt man die Gesamtzahl unserer Initiativen als Ausgangspunkt, möchten wir weltweit langfristig mindestens 100 Millionen Menschen - Kleinbauern und deren Familien - erreichen."

Neben dem One Acre Fund arbeitet Bayer mit dem Start-up myAgro und dem innovativen Versicherer Pula zusammen. myAgro hilft Kleinbauern in Afrika, kleine Geldbeträge per Mobiltelefon in Form von myAgro-Cards zu sparen und in hochwertiges Saatgut und Dünger einzutauschen. Ein weiterer Teil der Kooperation ist eine Entwurmungsinitiative für die Kinder der Landwirte. Pula bietet Kleinbauern in Afrika und Indien speziell auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Versicherungen an. Damit können sie einen Teil der Risiken im Maisanbau abdecken.

"Soziales Unternehmertum erzielt mit innovativen Ideen wichtigen gesellschaftlichen Fortschritt", erklärt Monika Lessl, Leiterin Corporate Innovation & R&D. "In unserer Innovationsstrategie hat daher die enge Zusammenarbeit mit externen Partnern - zum Beispiel mit Universitäten, Forschungseinrichtungen oder eben Start-ups - einen hohen Stellenwert. Damit wollen wir gemeinsam ein Ziel erreichen, das uns am Herzen liegt: Lösungen zu finden, die uns helfen, die Probleme der heutigen Zeit anzugehen."

Über Bayer

Bayer ist ein weltweit tätiges Unternehmen mit Kernkompetenzen auf den Life-Science-Gebieten Gesundheit und Agrarwirtschaft. Mit seinen Produkten und Dienstleistungen will das Unternehmen den Menschen nützen und zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen. Gleichzeitig will der Konzern Werte durch Innovation, Wachstum und eine hohe Ertragskraft schaffen. Bayer bekennt sich zu den Prinzipien der Nachhaltigkeit und handelt als "Corporate Citizen" sozial und ethisch verantwortlich. Im Geschäftsjahr 2017 erzielte der Konzern mit rund 99.800 Beschäftigten einen Umsatz von 35,0 Milliarden Euro. Die Investitionen beliefen sich auf 2,4 Milliarden Euro und die Ausgaben für Forschung und Entwicklung auf 4,5 Milliarden Euro. Weitere Informationen sind im Internet zu finden unter www.bayer.de

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