„WELTjournal“ am 19. September: „Europa/Afrika – Milliardengeschäft Menschenschmuggel“

Ab 22.30 Uhr in ORF 2, danach im „WELTjournal +: Entwicklungshilfe – Äthiopiens Dilemma“

Wien (OTS) - Das „WELTjournal“ – präsentiert von Cornelia Vospernik – zeigt am Mittwoch, dem 19. September 2018, um 22.30 Uhr im Rahmen des ORF-Schwerpunkts zum EU-Gipfel (Infos unter presse.ORF.at) in ORF 2 die Reportage „Europa/Afrika – Milliardengeschäft Menschenschmuggel“. Im „WELTjournal +“ folgt um 23.05 Uhr die Dokumentation „Entwicklungshilfe – Äthiopiens Dilemma“.

WELTjournal: „Europa/Afrika – Milliardengeschäft Menschenschmuggel“

Migration und die Sicherheit Europas werden den EU-Gipfel der Staats-und Regierungschefs am 19. und 20. September in Salzburg dominieren. Nach wie vor stehen wichtige Entscheidungen in der Flüchtlingspolitik aus. Nicht nur in der Verteilungsfrage, dem Schutz der EU-Außengrenzen, sondern auch im Kampf gegen die Schlepper. Neun Milliarden Euro verdienen Menschenschmuggler laut UNO Jahr für Jahr mit der Not von Flüchtlingen. Seit 2014 sind 25.000 Menschen auf der Flucht gestorben, ob im Jeep durch die Sahara, im überfüllten Boot am Mittelmeer oder im Lastwagen am Weg nach Westeuropa. Das „WELTjournal“ zeigt eine BBC-Reportage, die im bürgerkriegsgeschüttelten Libyen beginnt, in dem Tausende afrikanische Flüchtlinge auf die Weiterfahrt nach Europa warten, und zurückführt nach Nigeria, wo aktuell die meisten Flüchtenden herkommen.

WELTjournal +: „Entwicklungshilfe – Äthiopiens Dilemma“

Kein Land der Welt hat in den vergangenen Jahren so viele Milliarden Dollar an Entwicklungshilfe erhalten wie Äthiopien. Der Binnenstaat am Horn von Afrika mit seinen mehr als hundert Millionen Einwohnern gilt als Vorzeigeland in Sachen Entwicklungspolitik, dennoch zählt Äthiopien nach wie vor zu den ärmsten Ländern der Welt. Aktuell droht wieder eine humanitäre Katastrophe: Die jüngste Gewaltwelle im Süden Äthiopiens hat fast eine Million Menschen in die Flucht getrieben. Im „WELTjournal +“ zeigt Vanessa Böttcher auf, wie Europa mit staatlich finanzierter Entwicklungshilfe versucht, Fluchtursachen und Migration zu verhindern. Wie Geld an autoritäre Regierungen fließt und die heutige Entwicklungshilfe in afrikanischen Ländern oft genau das Gegenteil bewirkt – und Menschen zur Flucht zwingt.

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